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Kein Interesse an landesweitem digitalem Bündelfunk

In der Schweiz reiht sich bei der Versteigerung von Mobilfunklizenzen Flop an Flop. Keystone

Beim Bundesamt für Kommunikation sind keine Bewerbungen für das landesweite digitale Bündelfunknetz eingegangen. Die Eingabefrist war am 22. Dezember abgelaufen. Nun muss das weitere Vorgehen neu entschieden werden.

Dieser Inhalt wurde am 03. Januar 2001 - 17:52 publiziert

Obwohl keine Bewerbungen für eine landesweite Konzession eingegangen waren, hätten einzelne Interessenten Bedürfnisse für regionale Bündelfunknetze gezeigt, teilte das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am Mittwoch (03.01.) mit.

Wären mehrere Dossiers für die landesweite Konzession eingetroffen, wäre eine Versteigerung erfolgt. Der Basispreis hätte 900'000 Franken betragen.

Entscheid im zweiten Quartal

Das Bakom prüfe nun zuhanden der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) verschiedene Varianten zum weiteren Vorgehen. Die ComCom werde voraussichtlich im zweiten Quartal ihren Entscheid fällen.

Am 23. Oktober hatte die ComCom das Bundesamt für Kommunikation beauftragt, eine Ausschreibung für die Auktion einer Funkkonzession für die Bereitstellung von Mobilfunkdiensten über ein digitales Bündelfunknetz durchzuführen.

Die digitalen Bündelfunksysteme (PMR: Private Mobile Radio; PAMR: Public Access Mobile Radio) wurden für private und öffentliche Nutzer entwickelt, die besondere Anforderungen in Bezug auf die Betriebsmerkmale und Sicherheit haben.

Die Bündelfunksysteme unterscheiden sich von öffentlichen Mobilfunksystemen wie GMS oder UMTS vor allem durch schnelleren Verbindungsaufbau und der Möglichkeit der direkten Verbindung vom Mobilstation zu Mobilstation ohne das Dazwischenschalten einer Basisstation.

Potentielle Kunden sind etwa Transport- und Taxiunternehmen, öffentliche Dienste oder Energieversorgungs-Unternehmen.

swissinfo und Agenturen

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