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Konjunktur kühlt etwas ab

Kamine rauchen, Baukrane laufen: die Schweizer Konjunktur tut es auch. Im 2001 allerdings etwas abgekühlt.

(Keystone)

Die Industrie-Konjunktur in der Schweiz hat sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres auf hohem Niveau deutlich verlangsamt. Diese Konjunktur-Abkühlung dürfte sich in den ersten Monaten 2001 fortsetzen. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt.

Auch die Nachfrage aus dem Ausland nach Schweizer Gütern verliere an Schwung, meldet eine Umfrage der Grossbank UBS. Trotz abgeschwächter Dynamik kann insgesamt mit einem anhaltend guten Wachstum gerechnet werden, wie die am Freitag (02.02.) veröffentlichte jüngste UBS-Umfrage zum Geschäftsgang bei rund 300 Industrieunternehmen ergeben hat.

Der auf Grund der Umfrage-Ergebnisse erstellte UBS-Konjunktur-Indikator als
Trendbarometer des Brutto-Inlandprodukts signalisiert für das letzte Quartal 2000 einen Zuwachs von 3,1 Prozent und für das erste Quartal 2001 noch 2,6 Prozent Wachstum.

Gut ausgelastet

Nicht voll erfüllt haben sich die Hoffnungen zur Entwicklung der Binnen-Nachfrage. Insgesamt verzeichnete aber immer noch gut die Hälfte der befragten Industrieunternehmen eine Zunahme bei Auftragseingang, Produktion und Umsatz, während höchstens jedes sechste Unternehmen einen Rückgang hinnehmen musste.

Durch die erneute Produktionausweitung sind die Anlagen mit über 90 Prozent sehr gut ausgelastet, und das Beschäftigungs-Wachstum hält an. Mit Ausnahme der Textilindustrie beschäftigten alle Branchen Ende vergangenen Jahres mehr Personal als vor einem Jahr.

Teuerung

Wegen stärker ausgelasteter Produktions-Kapazitäten und der angespannten Lage am Arbeitsmarkt werden die Verkaufspreise voraussichtlich beschleunigt ansteigen. Die Ertragslage wird sich jedoch nur leicht verbessern, weil Personalkosten und steigende Rohstoffpreise auf die Gewinne drücken.

swissinfo und Agenturen

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