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Leuenberger schlägt SBB-Börsengang vor

Zur künftigen Finanzierung des öffentlichen Verkehrs schlägt Verkehrsminister Moritz Leuenberger einen Börsengang der SBB oder eine Beteiligung privater Investoren vor. Die Mehrheit der SBB soll allerdings im Besitz des Bundes bleiben.

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2008 - 11:03 publiziert

Das Geld, das aus dem Fonds zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs (FinöV) fliesst, reicht gemäss Leuenberger für die künftigen Anforderungen des öffentlichen Verkehrs nicht aus. "Für zusätzliche Investitionen braucht es weitere Einnahmequellen", sagte Leuenberger in einem Interview mit der "SonntagsZeitung".

Gedanken über einen teilweisen Börsengang der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) als Finanzierungsquelle sollten deshalb nicht verboten sein. Vorbild für diese Überlegungen ist für Leuenberger die Deutsche Bahn (DB). Diese habe 25% ihrer Bahn verkauft, um sich Mittel für die nötigen Investitionen zu verschaffen.

Der Bundesrat hatte im Oktober 2007 beantragt, den FinöV-Fonds um eine Milliarde auf rund 31,5 Mrd. Franken aufzustocken. Ohne diese zusätzlichen Mittel müssten sonst wegen der Mehrkosten beim Gotthard-Basistunnel der NEAT zu grosse Abstriche an andern Vorhaben zum Ausbau der Bahninfrastruktur gemacht werden, lautete die Begründung.

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