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Luxus in Genf

Luxusuhren ein Schweizer Exportschlager.

(Keystone)

Der Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH)öffnet am Montag seine Tore. Die Organisatoren hoffen, den Erfolg vom Vorjahr noch zu steigern.

Die Genfer Luxusuhren und -schmuckmesse dauert vom 8. bis 15. April. Die Organisatoren erwarten rund 10'000 Besucherinnen und Besucher. Darunter 5000 Kunden und etwa 600 Fachjournalisten, alle andern sind Einkäufer. Im letzten Jahr hatten knapp 9000 Personen den SIHH besucht.

Die Organisatoren sind insofern zuversichtlich, als die in Genf ausstellenden Uhren- und Schmuckhersteller für 2002 von deutlich steigenden Verkaufs-Zahlen ausgehen.

Uhren, die mehr als 3000 Franken kosten, machen drei Viertel des Wertes der exportierten Schweizer Uhren aus. Die Schweizer Uhrenindustrie exportiert Uhren und Uhrwerke für über 10 Mrd. Franken.

Keine Krise

"Das Segment der Luxusuhren kennt keine Krise", erklärte Georges-Henri Meylan, Verwaltungsrats-Delegierter des unabhängigen Herstellers Audemars Piguet im waadtländischen Le Brassus.

"Obwohl wir wahrscheinlich nicht an die Spitzenwerte des Jahres 2000 heran kommen werden, rechnen wir mit einem sehr guten Jahr 2002", fügte er hinzu.

Audemars Piguet, zum Beispiel, geht nach Angaben Meylans im laufenden Jahr von einer Umsatzsteigerung um 10 Prozent aus. Im letzten Jahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von 187 Mio. Franken erzielt.

Ideales Timing

Für Philippe Léopold-Metzger, VR-Delegierter von Piaget International im Genfer Vorort Plan-les-Oates, kommt der SIHH "genau zum richtigen Zeitpunkt". Piaget ist eine der elf am SIHH vertretenen Marken der Richemont-Gruppe.

"Der Zeitpunkt ist ideal, weil er mit den immer deutlicheren Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung auf unseren wichtigsten Märkten zusammenfällt. Der SIHH wird zeigen, ob wir mit unseren neuen Produktelinien richtig liegen. Grosse Hoffnungen setzen wir in den Schmuck-Bereich. Bereits heute erzielen wir etwa 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes mit Schmuck."

Sprungbrett

Für Carlos Dias, Präsident und Generaldirektor des Genfer Herstellers Roger Dubuis, war der SIHH von jeher ein Sprungbrett für die Positionierung von Dubuis-Produkten.

Laut Dias, dessen Unternehmen zwischen 2000 und 2002 über 30 Mio. Franken in die Modernisierung seines Maschinenparks sowie die Logistik seiner neuen Fabrikhalle in Meyrin GE investiert hat, verzeichnete Roger Dubuis letztes Jahr ein "dreistelliges Umsatzwachstum".

Genaue Angaben wollte er allerdings nicht machen. Um den Bestellungseingang bewältigen zu können, werde das Unternehmen seinen Personalbestand im laufenden Jahr von 120 auf 150 Angestellte aufstocken, sagte er lediglich.

"Aus Gesprächen mit unseren Kunden können wir ableiten, dass der Erfolg der schweizerischen Luxusuhren auch die Verkäufe in der mittleren und unteren Preisklassen dopen wird", sagte Dias.

swissinfo und Agenturen

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