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Medienkonzerne bauen Personal ab

Ringier Schweiz und die Weltwoche Verlags AG reagieren mit einem Personalabbau auf das schwieriger werdende Umfeld. Anfang November hatten bereits Publigroupe und die NZZ AG Kostensenkungs-Programme angekündigt.

Die Schweizer Medienwelt spürt die Folgen der Finanzkrise. Anfang November erliess der Werbe- und Medienkonzern Publigroupe eine Gewinnwarnung und gab den Abbau von 250 Stellen bekannt.

Gleichentags kündigte die NZZ AG wegen rückläufiger Erträge im Inserate-, Stellen- und Finanzmarktinseraten-Bereich der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) ein Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm an.

Damit verbunden ist auch ein Abbau von Arbeitsplätzen. Deren Zahl liegt laut NZZ-CEO Albert P. Stäheli im tiefen zweistelligen Bereich.

Ende Monat haben nun weitere Schweizer Medienhäuser einen Personalabbau bekannt gegeben: Der Ringier-Konzern 22 Stellen in der Schweiz. Auch die Weltwoche Verlags AG spricht von eingeleiteter Restrukturierung. Dabei sei auch ein Personalabbau nicht zu vermeiden.

Ringier setzte 2007 rund 1,5 Mrd. Franken um, Edipresse 815 Mio., Tamedia 770 und die NZZ-Gruppe 550.

Die Mediengewerkschaften comedia und impressum reagierten mit Besorgnis, zum Teil auch mit Unverständnis auf den Abbau. Es sei zu befürchten, dass die Finanzkrise zum Vorwand genommen werde, um Personal zu sparen und sich insbesondere von "teureren" Mitarbeitenden zu trennen.

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