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Mehr Arbeit für Preisüberwacher

Monsieur Prix Stefan Meierhans hat im ersten Halbjahr 2009 doppelt so viele Klagen über zu hohe Preise und Gebühren erhalten wie im ersten Halbjahr 2008. Vor allem Verzollungsgebühren sorgten für Ärger.

Dieser Inhalt wurde am 19. Juli 2009 - 18:19 publiziert

In einem Interview mit der Zeitung Sonntag sagte Meierhans, er habe im ersten Halbjahr 2009 1535 Meldungen erhalten.

In der gleichen Vorjahresperiode waren es 765 Meldungen gewesen. Es habe noch nie so viele Meldungen gegeben. In der Krise schauten Bürger und Unternehmen besonders genau auf die Preise und Gebühren.

Am meisten drücke die Konsumenten der Schuh bei Gebühren von Wasser, Abfall, Strom, öffentlichem Verkehr und Gesundheit sowie bei den Handy-Tarifen. Ein brisantes Dauerthema seien auch die Verzollungsgebühren für Waren, die man im Ausland einkauft und sich per Post zuschicken lässt.

Die heute geltende Freigrenze für die Mehrwertsteuer von fünf Franken sei zu tief angesetzt. "Wir fordern, dass das Finanzdepartement die Freigrenze für die Mehrwertsteuer auf zehn Franken erhöht. So könnten die Konsumenten wenigstens bis zum Wert von gut 130 Franken problemlos grenzüberschreitend einkaufen", sagte Meierhans .

swissinfo.ch und Agenturen

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