Mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt

Der fünfte Bericht über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit des Seco hält fest, dass die Kokurrenz für inländische Fachkräfte tendenziell gestiegen ist. Im Zuge der Wirtschaftskrise zeigt sich bei der Zuwanderung inzwischen jedoch eine leicht rückläufige Tendenz.

Dieser Inhalt wurde am 02. Juli 2009 - 11:15 publiziert

Besonders stark war die Zuwanderung in den letzten Jahren aus Deutschland und Portugal. Über die Hälfte aller Zuwanderer verfügt über eine Hochschulausbildung. Eine grundsätzliche Verdrängung von in der Schweiz ansässigen Erwerbspersonen ist laut Seco nicht feststellbar.

Höchstens in Regionen, in denen viele Grenzgänger arbeiten und wo die Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte aus den Nachbarländern zugenommen hat, schliesst das Seco eine Verdrängung der Einheimischen nicht ganz aus.

Eine negative Entwicklung bei den Löhnen infolge der Zuwanderung konnte nicht festgestellt werden. Dumping im Tieflohnbereich konnte durch die flankierenden Massnahmen weitgehend verhindert werden.

Die Arbeitslosenquote der Schweizerinnen und Schweizer lag schon immer deutlich unter dem Niveau der Ausländerinnen und Ausländer. Gegenwärtig steigt allerdings die Arbeitslosenquote der Personen aus dem EU-Raum als Folge der Wirtschaftskrise überproportional an.

swissinfo.ch und Agenturen

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