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Mehr Verkehr im Alpenraum

Güterverkehr: Mehr Lastwagen - weniger Züge.

(Keystone)

Über die Alpen fahren immer mehr Lastwagen. 1999 nahm der Nutzfahrzeug-Verkehr auf der Strasse gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent zu - auf Kosten des alpenquerenden Schienenverkehrs.

Im gesamten Alpenraum (Österreich, Schweiz, Frankreich) nahm die Menge der transportierten Güter um 4,5 Prozent zu, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr LITRA in einer Mitteilung vom Mittwoch (07.02.) schreibt.

Insgesamt wurde auf Strasse und Schiene die Rekordmenge von 126,5 Mio Tonnen transportiert. Auf die Strasse entfielen 85,2 Mio. - doppelt soviel wie auf die Schiene. 4'171 schwere Fahrzeuge fuhren durchschnittlich pro Werktag durch den Gotthard Tunnel. Rund 70 Prozent davon trugen ausländische Schilder.

Der Gütertransport auf der Schiene ging 1999 zurück. In der Schweiz um 4,6 Prozent und in Österreich um 4,5 Prozent. In Frankreich stagnierte der Schienengüterverkehr. LITRA rechnet damit, dass der Schwerverkehr auf Strassen in Zukunft weiter zunehmen wird.

Mobile Bevölkerung

Es werden nicht nur immer mehr Güter transportiert, auch die Bevölkerung ist zunehmend unterwegs: Im Schnitt 82 Minuten pro Tag. 1999 wurden 105,3 Mrd. Personenkilometer (Anzahl Reisende mal gefahrene Distanz) zurückgelegt, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um rund 1,5 Mrd.

Nur ein Fünftel aller abgespulten Personenkilometer entfiel auf den öffentlichen Verkehr. 82,5 Mrd. wurden im privaten Strasseverkehr zurückgelegt.

Energiefressender Strassenverkehr

Am meisten Energie verbrauchte der Strassenverkehr, nämlich 77 Prozent. Auf den Flugverkehr entfielen 20 Prozent. Der öffentliche Verkehr war lediglich mit 3 Prozent daran beteiligt.

Gross geschrieben wird bei der Schweizer Bevölkerung jedoch auch der Eigenantrieb: 1999 wurden in der Schweiz 3,8 Mio. Fahrräder gezählt. Jede zweite Person im Land verfügte damit rein rechnerisch über ein Velo. Ob damit auch gefahren wird, geht aus der Mitteilung der LITRA nicht hervor.

swissinfo und Agenturen


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