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Keystone/ennio Leanza

Greta Thunberg macht Druck auf die Credit Suisse. Roger Federer, von Credit Suisse gesponsert, verspricht, er wolle mit der Bank übers Klima reden. Was ist davon zu halten? Claudio Zanetti, der aktivste Twitterer der SVP, schreibt dazu seine Meinung. 

Dieser Inhalt wurde am 25. Januar 2020 - 08:00 publiziert
Claudio Zanetti
Claudio Zanetti, SVP Zürich. Keystone

Wer nichts sagen will, kann immer noch über das Wetter reden. Oder über Roger Federer. Oder mit Greta. Das macht auch CS-Boss Tidjane Thiam. Er spricht über Federer und lädt Greta ein. Dass er sich dabei von sündhaft teuren PR-Beratern lenken lässt, steht ausser Frage. Wie sonst käme jemand, der nicht einmal weiss, dass es in "seiner" Bank wie in James Bond-Filmen zu- und hergeht, und der sein Nicht-Wissen auch noch für eine Entschuldigung hält, auf eine so brillante Idee?

Ein Selfie mit Greta macht sich nun einmal besser als eines mit dem Staatsanwalt, der sich ebenfalls mit Thiam unterhalten möchte.

Solche Sorgen hat Roger Federer nicht. Er hat auch bessere Berater. Er lässt sich darum nicht zum Spielball klimaerhitzter Teenies machen. Er äussert Verständnis und verspricht, die Angelegenheit mit Dritten zu besprechen.

Vielleicht hatte er aber auch Ricky Gervais' Golden Globes-Rede im Ohr, der es den anwesenden Promis untersagte, die Bühne für politische Erklärungen zu missbrauchen. Schliesslich wüssten sie nichts vom richtigen Leben, und die meisten von ihnen seien noch weniger zur Schule gegangen als Greta Thunberg.

Tatsächlich wäre es am besten, jeder würde wieder das machen, was seine Aufgabe ist:

Thiam leitet die CS zum Wohle der Aktionäre und des Finanzplatzes.

Federer spielt Tennis zum Wohle seiner Fans und Sponsoren.

Und Greta geht wieder in die Schule – zum Wohle aller.



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