Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Schweizer Know-how Familienbetrieb schützt Kanadier vor Lawinen

Eine Schweizer Firma aus dem Berner Oberland installiert im Auftrag des kanadischen Staates entlang einer der längsten Verkehrsachsen der Welt Lawinensprengmasten. Besonders gefährliche Strassenabschnitte des über 7000 Kilometer langen Trans-Canada Highway werden so sicherer, Bewohner des Gebiets weniger von der Umwelt abgeschnitten.

Die Autobahn ist die wichtigste Strassenverbindung zwischen Ost- und Westkanada. Besonders in der Gegend der Rocky Mountains führt die Strasse über Pässe, die von Lawinen bedroht sind. Hier war die Lawinensicherung bisher nur mit Strassensperrungen und Lawinensprengungen aus dem Helikopter möglich. Aufgrund des wilden Geländes und der unberechenbaren Wetterbedingungen waren die Sicherungsarbeiten zudem riskant und zeitlich beschränkt.

Mit den acht Lawinensprengmasten, welche die Wyssen Avalanche Control AGexterner Link nun installiert hat, können Sprengsätze per Fernsteuerung gezündet und so Lawinen ausgelöst werden. "Unser System ermöglicht es, sehr einfach und schnell zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter Sprengungen durchzuführen", sagt Geschäftsführer Samuel Wyssen gegenüber 20minuten.ch.

Gegründet wurde der Familienbetrieb 1926. "Im Lawinenwinter 1999 gelang uns der Durchbruch mit den Sprengmasten", so Wyssen. Zusammen mit seinen drei Cousins exportiert er heute auch nach Chile, Norwegen und Österreich. Weltweit gebe es in diesem Bereich nur drei "ernsthafte Unternehmen", die solche Techniken anbieten, sagt Wyssen.

Bilder: Wyssen Avalanche Control, Text: Kathrin Ammann

Schlagworte

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.