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Munitions-Hotline wird rege benutzt

Schweizer Gelbmützen auf dem Flughafen Sarajewo. Keystone

Beim Generalstab haben bis Montagmittag (08.01.) rund zehn Personen den Besitz von Munitions-Souvenirs aus dem Balkan gemeldet. Untersucht wird nun, ob es sich um Uran-Munition handelt. Armee-Angehörigen werden über medizinische Schritte informiert.

Dieser Inhalt wurde am 08. Januar 2001 - 13:52 publiziert

Die vom Generalstab eingerichtete Hotline werde seit Sonntagabend rege benutzt, heisst es im Generalstab. Zu den bisherigen Meldungen zu Munitions-Souvenirs würden sicherlich noch weitere dazukommen.

Munitions-Spezialisten würden die Personalien der Melder aufnehmen. Den Anrufern wird so bald wie möglich mitgeteilt, wo sie die Munitionsteile abgeben können.

Betroffene erhalten Post

Bis Ende Woche sollen zudem alle Schweizer Armeeangehörigen und Hilfswerk-Mitarbeiter angeschrieben werden, die auf dem Balkan im Einsatz waren. In dem Schreiben wird ihnen mitgeteilt, wo sie sich medizinisch untersuchen lassen können. Ob die Untersuchung freiwillig ist oder ob eine Aufforderung erfolgt, sei noch offen.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass rund 900 Schweizer Armee-Angehörige einem Gesundheitstest unterzogen werden. Damit soll abgeklärt werden, ob nach dem Einsatz von Uran-Munition ein Gesundheitsrisiko besteht.

Oberfeldarzt Divisionär Peter Eichenberger hatte am vergangenen Freitag gesagt, die Austrittskontrolle der Armeeangehörigen im Kosovo könne auf Wunsch in der Schweiz vertieft werden.

Zudem solle die Langzeitbegleitung von im Balkan eingesetzten Personen verstärkt werden. Laut dem Generalstab, gibt es nach wie vor keinen Grund zur Panik und die Gefahr einer Verstrahlung durch die Munition sei äusserst gering. Man untersuche die Leute, um sie zu beruhigen.

swissinfo und Agenturen

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