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Nationalbank senkt Leitzins massiv

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) fährt gegen die sich abzeichnende Wirtschaftskrise immer schwereres Geschütz auf: Sie hat die Leitzinsen überraschend um einen vollen Prozentpunkt gesenkt.

Das Zielband für den massgeblichen Dreimonats-Libor wird laut SNB per sofort auf 0,5 bis 1,5% zurückgefahren. Damit senkt das Institut die Leitzinsen zum dritten Mal innerhalb von sechs Wochen. Der Franken-Geldmarkt werde grosszügig und flexibel versorgt.

Den massiven Zinsschritt begründet die SNB damit, dass die Preisstabilität dank der gesunkenen Energie- und Rohwarenpreise früher als erwartet wieder hergestellt werden könne. Es sei wahrscheinlich, dass die Inflation bereits vor Jahresende unter 2% falle.

Zudem habe sich die internationale Konjunkturlage deutlich verschlechtert. "Dadurch hat sich für das nächste Jahr das Risiko eines markanten Rückgangs der wirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz erhöht", schreibt die SNB.

Die Schweizer Börse reagierte erfreut. Der Leitindex SMI erholte sich von seinen Tiefständen, ohne aber die Verlustzone zu verlassen. Der Franken schwächte sich gegenüber dem Euro und dem Dollar ab.


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