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Nationalfeiertag wird auch fern der Schweiz gefeiert

2005 beleuchtete der Lichtkünstler Gerry Hofstetter die Botschaft in Berlin mit dem Schweizerkreuz.

(Keystone)

Frankreich, Deutschland, USA, Senegal oder Indien: Die 630'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer auf der ganzen Welt feiern den Nationalfeiertag 1. August.

Sei es in Europa oder in Afrika, die helvetischen Traditionen leben an diesem Tag wieder auf: Feuerwerk, Nationalhymne, Salsiz, Raclette und Fackeln mit dem Schweizerkreuz.

Die grösste 1.-August-Party im Ausland steigt einmal mehr in der deutschen Hauptstadt Berlin. Dort lädt die Schweizer Botschaft wieder zu einem Volksfest für alle Berliner auf dem Prachtboulevard Unter den Linden.

Als Gastkanton präsentiert sich Zürich unter dem Motto "Zürichs Duft liegt in der Berliner Luft". Durch Zerstäubung von natürlichen Aromen sollen auf dem Boulevard vier Dufträume entstehen. Die Duft-Installation soll typische Zürcher Düfte nach Berlin bringen.

Das traditionelle Züri-Geschnetzelte wird den Festbesuchern in einer Brottasche gereicht. Die kulinarische Kreation trägt den Namen "Zürischnurre".

Am Abend feiern Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien in der Schweizer Botschaft. Botschafter Christian Blickenstorfer, die Zürcher Regierungsrätin Verena Diener, sowie die Zürcher Volkswirtschafts-Direktorin Rita Fuhrer begrüssen die Geladenen. Höhepunkt bildet ein 1.-August-Feuerwerk am Berliner Himmel.

Als Zürcher freut sich Blickenstorfer speziell auf die Feier. "Es wird ein besonderer Anlass, zumal dies meine erste Feier in Berlin ist und sie von meinem Heimatkanton organisiert wird", sagte er gegenüber swissinfo.

Auch in Paris wird die Nationalhymne erklingen - und dies bereits am 31. Juli. Wer sie hören möchte, begibt sich in den Schweizer Pavillon auf dem Universitätsgelände. Das Fest ist laut der Botschaft für alle offen. Ehrengast ist der Walliser Staatsrat Claude Roch.

Couchepin in New York

Eine besondere Bundesfeier gab es dieses Jahr auf der New York vorgelagerten "Einwanderer-Insel" Ellis Island. Bereits am Samstag hat Bundesrat Pascal Couchepin die Ausstellung "Small Number - Big Impact" über Schweizer Immigration in die USA eröffnet. Dies im Rahmen des Projekts "swiss roots".

Innenminister Couchepin hatte bei dieser Gelegenheit auch gleich eine vorgezogene 1.-August-Rede gehalten. Dabei betonte er die gemeinsamen Werte der "Schwester-Republiken" Schweiz und USA. Ausserdem rief er berühmte Schweizer Auswanderer nach Amerika in Erinnerung.

Raclette und Reden

Auch in Afrika wird dem 715. Geburtstag der Eidgenossenschaft gedacht. So hat die Schweizer Botschaft in Senegal ihre Landsleute zu einem "grossen Empfang" eingeladen. Auch ein Mitglied der senegalesischen Regierung wurde zum Verzehr von Würsten, Raclette und Bündnerfleisch eingeladen. Etwa 350 Gäste werden erwartet.

In Indien lädt die Botschaft die etwa hundertköpfige Schweizer Kolonie in Neu Delhi zum Grillieren ein. Die Kinder werden sich besonders auf den Fackel-Umzug freuen. Und die Rede des Bundespräsidenten wird wie alle Jahre ab Band abgespielt.

swissinfo und Agenturen

Fakten

Ende 2005 lebten 634'200 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
169'400 in Frankreich
71'800 in den USA
71'100 in Deutschland
46'300 in Italien
26'400 in Grossbritannien

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