Nationalfonds mit mehr Nachwuchsförderung

2008 hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) die wissenschaftliche Forschung mit dem Rekordetat von 662 Millionen Franken gestärkt. Dennoch drohe der wissenschaftliche Nachwuchs in der Schweiz in Rückstand zu geraten.

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2009 - 11:52 publiziert

Die Forschenden in der Schweiz haben im vergangenen Jahr beim SNF im Bereich der freien Forschung knapp 3500 Forschungsprojekte eingegeben. Dies sei ein neuer Rekord, schreibt der Nationalfonds in seinem Jahresbericht.

42% der bewilligten Gelder von 662 Mio. Franken entfielen auf die Biologie und Medizin, 36% auf die Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie 22% auf die Geistes- und Sozialwissenschaften.

Laut der Institution zur Forschungsförderung häufen sich jedoch die Anzeichen, dass die Schweiz beim wissenschaftlichen Nachwuchs in Rückstand geraten könnte. Zwar sei der Forschungsplatz attraktiv, und den Hochschulen gelinge es immer wieder, sowohl Spitzenforschende wie auch Nachwuchskräfte aus dem Ausland zu engagieren.

Der Schweizer Nachwuchs hingegen sei auf manchen Gebieten dünn gesät, so der SNF. Dies liege nicht allein an der bekannten Tatsache, dass gewisse Fachgebiete der Naturwissenschaften zu geringe Studierendenzahlen aufwiesen. Die erfolgreichen Absolventen wählten auch zu häufig eine berufliche Laufbahn ausserhalb der Wissenschaft.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu sichern, setzt der SNF die Nachwuchsförderung zuoberst auf die Prioritätenliste.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen