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Nestlé gut ins Jahr 2000 gestartet

Das Jahr 2000 hat für den Nahrungsmittelkonzern Nestlé viel versprechend begonnen. Wie Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck am Mittwoch (15.03.) in Zürich mitteilte, ist nach dem Rekordjahr 1999 dieses Jahr mit einer weiteren Gewinnsteigerung zu rechnen.

Dieser Inhalt wurde am 15. März 2000 - 15:23 publiziert

Das Jahr 2000 hat für den Nahrungsmittelkonzern Nestlé viel versprechend begonnen. Wie Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich am Mittwoch (15.03.) mitteilte, ist nach dem Rekordjahr 1999 dieses Jahr mit einer weiteren Gewinnsteigerung zu rechnen.

Das vergangene Jahr brachte dem weltweit tätigen Nahrungsmittelkonzern ein Rekordergebnis, zu dem laut Brabeck praktisch sämtliche Produktegruppen und Regionen beigetragen hatten.

Massnahmen zahlen sich aus

Brabeck wertete an der Bilanzmedienkonferenz die Unternehmensleistung als sehr zufriedenstellend, zumal das Marktumfeld schwierig gewesen sei. "Wir ernten jetzt die Früchte der Massnahmen, die wir in den vergangenen Jahren eingeleitet haben", sagte der Konzernchef. Dazu gehörten Übernahmen, Firmenverkäufe und Restrukturierungen, wobei letztere ein ständiger Teil des operativen Geschäfts geworden seien.

Nestlé verfolge dabei eine Politik der kleinen Schritte. Das sei zwar insbesondere für die Finanzwelt weniger spektakulär als ein grosser Schnitt, der Konzern nehme damit aber seine soziale Verantwortung war, erklärte Brabeck weiter.

Insgesamt schloss oder verkaufte Nestlé im vergangenen Jahr 54 Fabriken. Allein mit der Veräusserung von Findus trennte sich der Konzern von 14 Produktionsstätten und rund 900 Millionen Franken Umsatz. Findus sei zu einem guten Preis verkauft worden; der Gewinn werde der Rechnung 2000 zugewiesen.

Wichtiges Wassergeschäft

Immer wichtiger wird für Nestlé das Wassergeschäft. Letztes Jahr verkaufte der Konzern weltweit rund 10 Milliarden Liter und erzielte laut Brabeck einen Umsatz von rund 6,7 Milliarden Franken. Damit erziele dieses Geschäft nach wenigen Jahren bereits den Umsatz von Nescafe. Ins Wassergeschäft will Nestlé weiter investieren. In Europa wird der Konzern eine neue, gesamteuropäische Marke lancieren.

Höhere Dividende

Vom guten Geschäft können auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll um 13,2 Prozent auf 43 Franken je Aktie erhöht werden. Die Schweizer Börse quittierte den letztjährigen Nestle-Abschluss mit einem Kursanstieg um 2,4 Prozent auf 2.682 Franken.

swissinfo und Agenturen

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