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Neue Informationstechnologien eröffnen Frauen grössere Berufschancen in der Medien-Welt

Im neuen Medien-Markt gehören Frauen zu denjenigen, die am meisten profitieren. Die neuen Informationstechnologien eröffneten Frauen grössere Berufschancen, hält ein Bericht der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit Sitz in Genf fest.

Dieser Inhalt wurde am 28. Februar 2000 - 12:09 publiziert

Im neuen Medien-Markt gehören Frauen zu denjenigen, die am meisten profitieren. Die neuen Informationstechnologien eröffneten Frauen grössere Berufschancen, hält ein Bericht der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit Sitz in Genf fest.

Die Internet-Revolution verändere die bisherige Arbeitsweise der Journalisten, hält die ILO in ihrem am Montag (28.08.) veröffentlichten Bericht weiter fest. Die Arbeitsgebiete zwischen festangestellten und freischaffenden Journalisten würden durch die neuen Informationstechnologien (IT) zunehmend angeglichen.

In Grossbritannien wählen laut ILO soviele Frauen wie nie zuvor den Journalismus als Beruf. Auch bei der Entlöhnung sind der Studie zufolge die Frauen zunehmend besser gestellt. Eine Untersuchung aus dem Jahr 1998 in Grossbritannien ergab, dass Zeitungs-Journalistinnen durchschnittlich ein Fünftel mehr verdienten als ihre männlichen Kollegen.

Das "Überangebot an Informationen" durch das Internet bringt für festangestellte Journalisten nicht nur Vorteile, warnt die Studie. Ein beachtlicher Teil der Arbeitszeit müsse für den anhaltenden Fluss von E-Mails, Pressemitteilungen und elekronischen Newslettern aufgewendet werden. Weil die Journalisten wegen den neuen ITs schneller arbeiten könnten, werde von ihnen auch erwartet, mehr zu produzieren.

Freischaffende Journalisten nutzen demnach die neuen Informationstechnologien am längsten und profitieren von ihnen am besten. In den Industrieländern nützten rund 80 Prozent der Wirtschafts- und Finanzjournalisten das Internet mindestens ein mal täglich für Recherchen.

ILO-Generaldirektor Juan Somavía warnt in der Studie vor einer "digitalen Kluft" zwischen reichen und armen Ländern. Einige Entwicklungsländern riskierten, hinter dem neuen Informationszeitalter zurückzubleiben. In Nordamerika und Europa benutzten laut der ILO-Studie Ende der 90er Jahre einer von sechs Personen das Internet; in Afrika waren es nur einer von 5'000.

Teilnehmer aus 40 Ländern nehmen in dieser Woche in Genf an einem ILO-Treffen zu Thema neue Informationstechnologien und Medien teil.

SRI und Agenturen

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