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Neuer Anlauf für Fusion von SBB und FS im Cargo-Bereich

Güterzüge der italienischen Staatsbahn FS und der SBB im Bahnhof Chiasso. Ob das Zusammengehen diesmal klappt ist offen. (Archiv Keystone)

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wollen die SBB und die italienischen Staatsbahnen FS ihr Projekt für eine Fusion im Güterbereich wieder ankurbeln. Ziel bleibe die Aufnahme der operativen Tätigkeit in den Jahren 2003-2004, versichern die SBB.

Das Projekt hatte Ende November einen Rückschlag erlitten, als die beiden Unternehmen ihr bei der EU eingereichtes Gesuch für das Joint Venture formell zurückzogen. An einem Gespräch von Mitte Dezember zwischen SBB-Konzernchef Benedikt Weibel und FS-Chef Giancarlo Cimoli wurden nun die weiteren Schritte festgelegt.

Beide Unternehmen seien vom Fusionsprojekt nach wie vor überzeugt und wollten vorwärts machen, erklärte SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz der Nachrichtenagentur sda am Freitag (05.01.) auf Anfrage. Der Zeitplan werde in den nächsten Tagen überarbeitet und die Arbeitsgruppen angepasst. Scherz zeigte sich optimistisch, dass die Fusion 2003-2004 vollzogen werden kann.

Hoffnungsträger Nordmann

Auf Schweizer Seite wird das Projekt künftig geleitet durch ein Triumvirat mit dem neuen SBB Cargo-Chef Daniel Nordmann, Nicolas Perrin (Produktion) und Hans-Jörg Spillmann (Strategie und Finanzen). Nordmann, der vormalige SBB-Personalchef, löste erst im Dezember Per Utnegaard als Cargo-Chef ab. Dieser hatte die Funktion nur ein Jahr ausgeübt.

Man wolle dem Joint-Venture die besten Chancen zum Gelingen geben, sagte Scherz, der die guten Kontakte Nordmanns in Italien unterstrich. Die Fusion erfordere einen grossen Einsatz, umso mehr als es sich um ein Pionierprojekt in Europa handle. Zudem hätten beide Unternehmen vorher als Monopolbetriebe funktioniert.

Im Hinblick auf die Fusion haben SBB und FS die gemeinsame Gesellschaft Cargo SI gegründet. Beiden Partner halten daran 50 Prozent. Ziel ist ein Ausbau des Marktanteils auf den nationalen und internationalen Transportmärkten. Cargo SI dürfte rund 16'000 italienische und gegen 4'000 Schweizer Bähnler beschäftigen.

swissinfo und Agenturen





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