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Neuer Zoll zwischen Deutschland und der Schweiz

Zwischen Deutschland und der Schweiz hat es wieder einen mehr. Keystone

Die drittgrösste Zollanlage zwischen Deutschland und der Schweiz ist am Freitag (20.10.) von Bundesrat Kaspar Villiger zwischen Kreuzlingen und Konstanz freigegeben worden. Villiger geht davon aus, dass die LSVA wie geplant eingeführt wird.

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2000 - 15:50 publiziert

Die neue Zollanlage verbindet die schweizerische Autobahn A7 mit der deutschen B33. Damit steht der Zoll - aber erst ab 2003, wenn die A7 Stuttgart und Italien verbindet.

Vorläufig wird die neue, rund sechs Hektar grosse Anlage Kreuzlingen und Konstanz vor allem vom Lastwagenverkehr entlasten. Die LKWs müssen nämlich ab Montag, 23. Oktober zwingend über diesen Grenzübergang.

Bei EU-Beitritt demontierbar

Gebaut wurden die knapp 20 Millionen Franken teuren Hochbauten des Zollhofs aus Holzfertigteilen. Damit wird sichergestellt, dass die Bauten demontier- und wieder verwertbar sind. Falls die Schweiz in den nächsten Jahren der EU beitreiten sollte, könnte der Zoll wieder abgebaut werden.

LSVA kommt zum angekündigten Zeitpunkt

Bundesrat Kaspar Villiger hält weiterhin an der Einführung der LSVA (Leistungsabhängige Schwer-Verkehrs-Abgabe)auf Anfang 2001 fest. Er gehe davon aus, dass der ursprünglich geplante Termin eingehalten werden könne, sagte der Finanzminister bei der Einweihung der A7 Gemeinschafts-Zollanlage in Kreuzlingen-Konstanz.

swissinfo und Agenturen

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