Novartis: Wichtiger Schritt gegen Osten

Nun gibt Novartis den Ton bei Lek an. www.lek.si

Der Schweizer Pharmariese Novartis hat bereits 51 Prozent der slowenischen Lek-Aktien übernehmen können. Die Übernahme erweist sich somit im zweiten Anlauf als erfolgreich.

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2002 - 11:55 publiziert

Das Übernahmeangebot an die slowenischen Aktionäre läuft weiter bis zum 18. November.

Mit den eine Woche vor dem geplanten Ablauf der Angebotsfrist erreichten 51 Prozent ist die Mindestschwelle für die Übernahme geschafft. Gemäss slowenischen Vorschriften muss nun das Angebot noch zwei Wochen weiter bestehen bleiben, damit auch die restlichen Aktionäre Gelegenheit haben, ihre Anteile doch noch zu verkaufen.

Ungenügendes erstes Angebot

Novartis' erstes Angebot hatten Leks Hauptaktionäre noch als ungenügend zurückgewiesen. Nachdem Novartis sein Angebot um rund 10 Prozent erhöht hatte, stimmten dann am 23. Oktober 65 Prozent der Lek-Aktionäre der Übernahme zu.

Der Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 860 Mio. Dollar (1,27 Mrd. Franken). Lek, eines der führenden zentral- und osteuropäischen Pharmaunternehmen, wies 2002 einen Jahresumsatz von 544 Mio. Franken aus.

Durch die Übernahme der Lek entsteht nach Novartis-Angaben ein führendes Unternehmen für patentfreie Medikamente in den USA, Westeuropa, Osteuropa und der GUS. Lek stellt neben Human-Medikamenten auch Veterinärprodukte her.

swissinfo und Agenturen

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