OC Oerlikon: Eckdaten hinter den Markterwartungen

OC Oerlikon hat 2007 ein Umsatzwachstum von 20% verzeichnet. Der Gewinn wuchs nur um 4,3%. Diese Eckdaten bleiben hinter den Markterwartungen zurück. Die Aktie gab entsprechend nach.

Dieser Inhalt wurde am 27. März 2008 - 11:44 publiziert

Das Industriekonglomerat weist für das abgelaufene Geschäftsjahr dank der Übernahme von Saurer massiv mehr Umsatz aus. Doch der Gewinn legte wegen der einmaligen Kosten für diese Übernahme deutlich verhaltener zu.

Da die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt wurden, kam es an der Börse bei Handelsbeginn zu Kursabschlägen. Die Analysten hatten das Umsatzwachstum von 20% als knapp genügend bezeichnet, wogegen die Rentabilitätsentwicklung unter den Markterwartungen geblieben sei.

Die Firmenverantwortlichen stellen für das laufende Jahr einen Umsatz von über 6 Mrd. Franken in Aussicht – was laut "Swiss Market Pulse" sich mehr oder weniger mit den derzeitigen Markterwartungen decken soll.

Solarsparte steht im Blickfeld

Der Aktienwert von OC Oerlikon werde besonders von den Entwicklungen in der Solarsparte beeinflusst. Für "Oerlikon Solar" erwartet man laut Firmenverantwortlichen 2008 einen Umsatz von über 700 Mio. Franken, 2007 seien die Ziele mehr als erreicht worden. Das Konglomerat hat fünf Sparten. 2007 war "Oerlikon Textile" als grösster Konzernbereich um 26,6% gewachsen.

Vier der fünf Sparten verzeichneten auch einen höheren EBIT (Betriebsgewinn, vor Zins- und Steueraufwand). "Oerlikon Components" erlitt bei der Geschäftseinheit Esec einen Einbruch des Betriebsgewinns.

OC Oerlikon sieht Asien als wichtigsten Wachstumsmarkt. 2007 war die Gewinnmarge mit 9% stagniert. Bis 2009 soll sie mehr als 10% betragen.

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