OECD-Prognose macht Schweiz Hoffnung

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung dürfte die Schweiz die Rezession rascher überwinden als erwartet. Die Arbeitslosigkeit werde aber bis 2011 hoch bleiben.

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 14:48 publiziert

Im laufenden Jahr dürfte gemäss dem am Donnerstag veröffentlichten OECD-Ausblick das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz noch um 1,9% sinken. Im Juni hatten die Voraussagen noch bei Minus 2,7% gelegen.

Im dritten Quartal könnte das BIP wegen des Lagerabbaus zwar noch im negativen Bereich verharren, um die Jahreswende sei aber wieder mit einem positiven Wachstum zu rechnen. Für 2010 sieht die OECD für die Schweiz ein Wachstum von 0,9%, nachdem im Juni noch ein weiteres Rezessionsjahr mit einem Minus von 0,2% befürchtet worden war. 2011 sollte das Wachstum auf 1,9% steigen.

Damit bestätigt die Organisation den Trend anderer Prognosen, die ebenfalls von einer deutlicheren Aufhellung der Konjunktur 2010 ausgehen als noch im Sommer angenommen.

Der Aufschwung wird nach Voraussage der Pariser Institution ähnlich wie im Euroraum aber von einer hohen Arbeitslosigkeit begleitet sein. Die Arbeitslosenquote (sie wird anders definiert als vom schweizerischen Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) dürfte von 4,3% im laufenden Jahr auf Werte von 4,9% und 4,8% in den nächsten beiden Jahren steigen.

Im Halbjahresausblick appelliert die OECD an die Industrieländer, den Ausstieg aus den staatlichen Hilfspaketen vorzubereiten.

swissinfo.ch und Agenturen

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