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Ogi will keinen Grossflughafen in Payerne

Für Verteidigungsminister Adolf Ogi ist der Ausbau des Militärflugplatzes Payerne (VD) zu einem interkontinentalen Flughafen kein Thema. Payerne sei der wichtigste Militärflugplatz, und das müsse er auch bleiben.

Dieser Inhalt wurde am 31. Juli 2000 - 15:34 publiziert

In einem am Montag (31.07.) veröffentlichten "Blick"- Interview äusserte sich der Bundespräsident und Vorsteher des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zur möglichen zivilen Nutzung des Militärflugplatzes Payerne.

Zusammen mit der Waadtländer und Freiburger Regierung würden auf deren Wunsch hin Möglichkeiten einer beschränkten zivilen Mitnutzung diskutiert, sagte Ogi.

Der ausschliesslich zivilen Nutzung von Payerne erteilt der VBS- Vorsteher jedoch eine deutliche Absage: "Eines ist klar: Wir haben nach der Armeereform 95 nicht mehr viele Kriegsflugplätze." Ein interkontinentaler Flughafen Payerne sei deshalb aus Sicht seines Departements "schlicht unmöglich".

Die Idee des Ausbaus von Payerne war in der Sonntagspresse von Jean Overney, Chef des Büros für Flugunfalluntersuchung, lanciert worden. Laut Overney sprächen vor allem Sicherheitsvorteile für diesen Standort. Die Gegend um Payerne ist im Gegensatz zu Zürich- Kloten dünn besiedelt.

swissinfo und Agenturen

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