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Orange mit Verlust

Orange konnte zwar viele Kunden gewinnen, schreibt aber trotzdem Verluste. Keystone

Der Mobiltelefonie-Anbieter Orange hat im letzten Jahr rote Zahlen geschrieben. Das welsche Wirtschaftsmagazin "Bilan" spricht von einem Verlust von 560 Mio. Franken. Orange plant jedoch immer noch, schnell Gewinn zu machen.

Dieser Inhalt wurde am 29. Januar 2001 - 16:46 publiziert

Therese Wenger, Presseverantwortliche von Orange, zeigte sich zuversichtlich, dass die Gewinnzone "schneller als vorgesehen" erreicht werde. Dass das Unternehmen, das zu 85 Prozent von France Télécom kontrolliert wird, Verluste eingefahren habe, hat für sie zwei Gründe: Orange sei im Schweizer Mobil-Markt erst seit 18 Monaten präsent und habe in dieser Zeit enorme Investitionen getätigt.

Laut Angaben von Orange hat die Firma mit Hauptsitz in Lausanne bis Ende 1999 über 800 Mio. Franken investiert. Orange beschäftigt in der Schweiz 850 Vollzeit-Arbeitende.

"Es ist durchaus normal, dass ein neues, in diesem Bereich tätiges Unternehmen in den ersten Jahren rote Zahlen ausweist", sagte Wenger am Montag (29.01.).

Höhe der Verluste unbekannt

Wie hoch die Verluste sind, will Orange nicht bekannt geben. In der aktuellen Ausgabe des welschen Monat-Magazins "Bilan" wird eine Zahl von 560 Mio. Franken genannt.

Trotzdem gibt sich Orange zuversichtlich, was den künftigen Geschäftsgang betrifft: Bereits im vergangenen Jahr habe Orange mit 800'000 Abonnenten ihr Ziel klar übertroffen. Diese Zahl mache Orange im Mobilfunkbereich hinter Swisscom klar zur Nummer Zwei, dies obschon der dritte im Bunde, diAx, ein halbes Jahr früher ins Geschäfts eingestiegen sei.

swissinfo und Agenturen

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