OSZE beurteilt Parlamentswahl in Russland als fair

Die Parlamentswahl in Russland ist nach Ansicht der OSZE im Grossen und Ganzen fair verlaufen. Auch bei der Auszählung der Stimmen habe es keine Unregelmässigkeiten gegeben, erklärte der Chef der OSZE-Wahlbeobachtermission, der Schweizer Edouard Brunner.

Dieser Inhalt wurde am 20. Dezember 1999 - 11:39 publiziert

Die Parlamentswahl in Russland ist nach Ansicht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Grossen und Ganzen fair verlaufen. Auch bei der Auszählung der Stimmen habe es keine Unregelmässigkeiten gegeben, sagte der Chef der OSZE-Wahlbeobachtermission, der Schweizer Edouard Brunner, am Montag (20.12.) auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Rund 1’000 ausländische Beobachter verfolgten in verschiedenen Landesteilen der Russischen Föderation den Wahlverlauf. Von den 93’000 Wahllokalen im ganzen Land habe jeder Beobachter im Durchschnitt in vier bis fünf Lokalen Stichproben vorgenommen, erklärte Brunner. Diese seien alle in Ordnung gewesen. Probleme habe es bei den Besuchen keine gegeben, obwohl es für gewisse Leute der örtlichen Wahlbehörden ungewohnt gewesen sei, dass internationale Beobachter gekommen seien.

Wegen der Grösse des Landes seien die Wahlergebnisse im Fernen Osten des riesigen Landes solange nicht bekannt gegeben worden, bis auch die Wahllokale im Westen Russlands geschlossen hatten, sagte Brunner. Die Wahlbeteiligung von rund 65 Prozent sei hoch und damit ein positives Signal für die Demokratie.

Die internationalen Beobachter würden noch bis am Dienstag (21.12.) im Lande bleiben. Bis zur Abreise seien noch Treffen mit Leuten vorgesehen, die bei der Wahlbeobachtung eine Hilfe waren, sagte Brunner weiter.

SRI und Agenturen

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