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CVP: Leuthard soll Leuenberger beerben

Nach dem Rücktritt von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger will CVP-Präsident Christophe Darbellay das UVEK unbedingt in bürgerlichen Händen sehen. Am liebsten in denen von CVP- Bundesrätin Doris Leuthard.

Kein Departement habe auf das Leben der Menschen so viel Einfluss wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Doris Leuthard wiederum sei am besten geeignet, die Aufgaben des UVEK zu erfüllen, sagte Darbellay am Samstag am CVP-Parteitag in Cham unter dem Applaus der rund 250 Delegierten.

Mit der Doppelvakanz im September wäre der Zeitpunkt für einen Departementswechsel günstig. Leuthard hatte sich bislang nicht abgeneigt gezeigt, ins UVEK zu wechseln. In ihrer Rede am CVP- Parteitag machte sie sich für Technologien stark, die mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien ermöglichen.

Im Hinblick auf die Ersatzwahlen vom 22. September hält sich die CVP laut Darbellay weiterhin "mehrere Optionen" offen. Der zweite Bundesratssitz bleibe für die CVP ein strategisches Ziel.

Zudem beschlossen die Delegierten mit 220 zu 14 Stimmen bei 15 Enthaltungen die Ja-Parole zur Revision der Arbeitslosenversicherung, über die am 26. September abgestimmt wird.

Die Delegierten verabschiedeten einstimmig eine Resolution, die vor allem eine Stärkung der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) fordert. Zudem sollen Aktionäre mehr Einflussmöglichkeiten bekommen, um Exzesse bei Managerboni zu verhindern.

swissinfo.ch und Agenturen


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