Leuthard: Bessere Bedingungen für Hausangestellte

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat am Mittwoch als Ehrengast die Internationale Arbeitskonferenz in Genf eröffnet. Sie forderte die rund 2000 Delegierten aus mehr als 150 Ländern auf, aus der Krise zu lernen.

Dieser Inhalt wurde am 02. Juni 2010 - 15:55 publiziert

Eine neues, weltweites System zur Regelung des Finanzmarktes sei notwendig, weil dieser an ernsthafte Grenzen gestossen sei. "Wir sollten nicht der Versuchung unterliegen, zum 'business as usual' zurückzukehren", sagte Leuthard. Solange es Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung gebe, sei die Krise nicht überwunden.

Es sei nicht akzeptabel, dass gewisse Unternehmen Risiken eingehen konnten, welche die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrundes führten, sagte Leuthard weiter. Sie wollte sich an der Konferenz unter anderem mit Juan Somavia, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), unterhalten.

Die Konferenz ist nach Angaben des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) den Themen Beschäftigung, Hausarbeit, grundlegende Rechte bei der Arbeit, HIV/Aids in der Arbeitswelt und Beseitigung der Kinderarbeit gewidmet.

Die Förderung der Beschäftigung sei ein strategisches Ziel der Mitgliedstaaten und der IAO. Die Schweiz befürworte zudem die Norm zur Reglementierung der Hausarbeit, um die Bedingungen für die Hausangestellten in der Welt zu verbessern, hiess es weiter.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen