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Schluss mit Armut und Gewalt an Frauen

Mehrere tausend Frauen und Männer haben sich an einer Kundgebung in Bern für die Rechte der Frauen stark gemacht. Sie forderten ein Ende von Armut und Gewalt gegen Frauen und wandten sich gegen Sozialabbau und eine Erhöhung des Rentenalters.

An der nationalen Frauendemo vom Samstag, zu der über 50 Frauenorganisationen, Gewerkschaften, Verbände und Parteien aufgerufen hatten, beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter 8000 Personen. Die Berner Kantonspolizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 6000 bis 7000.

Mit bunten Ballonen, farbenfrohen Transparenten, Musik und Sprechchören bewegte sich der friedliche Kundgebungszug zunächst durch die Berner Innenstadt. Auf dem Bundesplatz sprachen Frauen zu Themen wie häusliche Gewalt, Gleichstellung, Frieden, Entmilitarisierung oder Selbstbestimmung. "Her mit dem schönen Leben", lautete das Motto der Veranstaltung.

Ein schönes Leben bedeute unter anderem, sich zu Hause und in der Öffentlichkeit sicher zu fühlen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu erhalten, war auf Flugblättern zu lesen. In Sprechchören war zu hören "Frauenlöhne rauf, Boni runter".

Die Kundgebungsteilnehmer forderten auch eine Stärkung der sozialen Sicherheit. Weitere Forderungen waren mehr Krippenplätze zu erschwinglichen Tarifen, Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, Schutz vor Waffengewalt im In- und Ausland und ein fairer Welthandel.

Die Kundgebung wurde von der Organisation Weltmarsch der Frauen und der Frauenkommission des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) organisiert.

swissinfo.ch und Agenturen


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