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Post will Briefe nicht nur versenden, sondern neu auch drucken

Die Schweizer Post geht bei der Briefpost neue Wege. Mit dem Projekt "Hybrid-Post" will sie neben dem Versand auch den Druck von Massensendungen übernehmen. Ein entsprechender Pilotversuch startet Ende Oktober in der Zürcher Sihl-Post.

Dieser Inhalt wurde am 16. Februar 2000 - 11:06 publiziert

Die Schweizer Post geht bei der Briefpost neue Wege. Mit dem Projekt "Hybrid-Post" will sie neben dem Versand auch den Druck von Massensendungen übernehmen. Ein entsprechender Pilotversuch startet Ende Oktober in der Zürcher Sihl-Post.

Die "Hybrid-Post" richtet sich an Grosskunden, die massenweise Belege oder Rechnungen verschicken, bestätigte Post-Sprecherin Brigitte Rossetti einen Bericht von Schweizer Radio DRS vom Mittwoch (16.02.).

Die Daten sollen elektronisch an das Hybrid-Post-Center in der Sihl-Post übermittelt werden. Dort sollen die Daten anschliessend ausgedruckt, verpackt und verschickt werden. Bis 21.00 Uhr müssen die Daten angekommen sein, sollten sie am folgenden Tag im Briefkasten des Empfängers sein.

Den Pilotversuch, der bis Ende Jahr dauert, startet die Post mit einem Kunden aus dem eigenen Haus, der Postfinance. Die 1,9 Millionen Postkonto-Inhaber werden also ab Oktober Kontoauszüge, Gutschriften- und Belastungsanzeigen sowie Jahresabschlüsse per Hybrid-Post erhalten.

Der Versand von Kontoauszügen und Belegen sei auch aus Datenschutzgründen kein Problem, versicherte Post-Sprecherin Rossetti. Die Post unterstehe dem Post- und dem Amtsgeheimnis. Der Raum, in dem sich das Hybrid-Center befindet, werde zudem zusätzlich gesichert. Ob die Post-Angestellten eine spezielle Ausbildung erhielten, sei noch unklar.

Nach der Pilotphase sollen die Erfahrungen ausgewertet werden. Ist ein Markt für die neue Dienstleistung vorhanden, will die Post laut Rossetti ab 2001 neue Grosskunden akquirieren.

Derzeit werden in der Sihl-Post die benötigten Druck- und Verpackungsstrassen eingebaut.

SRI und Agenturen

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