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Presseschau vom 15.10.2003

Kommt der Aufschwung? Die Schweizer Presse thematisiert am Mittwoch die Zahlen des Konjunkturforschungsinstituts BAK Basel Economics.

Weiter wird das Zusammentreffen des deutschen Aussenministers Joschka Fischer mit seiner Amtskollegin Micheline Calmy-Rey kommentiert.

Die Basler Ökonomen geben sich optimistisch. Denn die Zahlen prophezeien der Region Basel mit ihrer Pharma- und Chemie-Industrie die besten Wachstums-Aussichten. Die Gross-Region Zürich/Aargau stagniert wie die Genferseeregion weiterhin. Das Schlusslicht bildet die Ostschweiz.

"Chance nutzen!" titelt der BERNER BUND zur Prognose des BAK Basel Economics. Die Chance nutzen heisse, ausserhalb der stotternden Wirtschaftsmärkte Deutschland, Frankreich und Italien neue Exportmärkte zu suchen. Denn: "Gut genug wären die Schweizer Produkte."

Zu positive Basler?

Mit einem Fragezeichen im Titel geht die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG dem Thema nach. Sie begegnet den Worten "Der Aufschwung beginnt jetzt" von BAK Chefökonom Christoph Koellreuter mit Skepsis und meint: "dass man am Rheinknie die Wirtschaftslage wie gewohnt etwas optimistischer einschätzt als anderswo".

Positiv titelt die NEUE LUZERNER ZEITUNG: "Nun kommt der Aufschwung." Und lässt in einem Interview Christoph Koellreuter zu Wort kommen, der durchaus auch kritische Worte übrig hat: "Wir produzieren zu wenig Gehirnschmalz und sind weniger erfolgreich, wenn es dann um das Umsetzen von neuen Erkenntnissen in neue rentable Produkte und effiziente Produktionsprozesse geht."

Steuerparadies Schweiz?

Einen weiteren Aspekt zum Thema Wirtschaftsförderung und Arbeitslosigkeit nimmt der TAGES-ANZEIGER auf. Er titelt: "Standort Schweiz: Die Deutschen kommen, die Schweizer klagen." Denn: "Für die Deutschen ist die Schweiz ein Steuerparadies mit akzeptablen Lohnnebenkosten."

Der TAGES-ANZEIGER greift damit den Fall von Theo Müller auf. Der Besitzer des bekannten deutschen Molkereikonzerns Müller-Milch zieht in die Schweiz und kann damit die deutsche Erbschaftssteuer umgehen.

Deutschland – Schweiz – Wunderbar

Nebst der Fragen rund um den erwarteten und erhofften Aufschwung bewegt das Treffen zwischen dem deutschen Aussenminister Joschka Fischer mit seiner Amtskollegin Micheline Calmy-Rey die Schweizer Presse.

"Eine Politik der positiven Geräusche", ortet die BASLER ZEITUNG. Und doppelt leicht kritisch nach: "Der deutsche Aussenminister Joschka Fischer hat sich in Berlin gegenüber der Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey für einen "fairen Kompromiss" im Fluglärmstreit ausgesprochen. Der Schönheitsfehler: Fischer fühlt sich für das Dossier gar nicht zuständig."

Die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG spricht klare Worte zu den netten Worten. "Die Charakterisierung der Beziehungen als reibungslos – wenige Wochen vor Inkrafttreten der nächsten Stufe des verschärften Anflugsregimes – stellt demgegenüber geradezu einen Akt deutsch-schweizerischer Realitätsverweigerung dar."

Die Westschweizer LE TEMPS meint: "La bataille zurichoise de bruit n'altère en rien la ´très bonne entente´ des deux Etats – Der laute Zürcher Wirbel ändert nichts an den ´sehr guten Beziehungen´ zwischen den beiden Staaten.

swissinfo, Brigitta Javurek

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