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Regierung will besseren Schutz der Sparguthaben

Die interimistische Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf befürwortet einen besseren Schutz der Sparguthaben. Sie werde sich im Bundesrat für eine Erhöhung des Einlegerschutzes aussprechen, sagte sie gegenüber dem "Tages-Anzeiger".

Dieser Inhalt wurde am 10. Oktober 2008 - 09:55 publiziert

Die politische Diskussion in den nächsten Wochen müsse ergeben, wo die Grenze angesetzt werde. Zurzeit liegt die Limite in der Schweiz bei 30'000 Franken. Ebenfalls offen sei die Frage, wen und welche Guthaben man genau versichern wolle und welchen Weg die Schweiz wähle.

In der Frage der Einlagensicherung zeichnet sich damit eine Wende im Bundesrat ab. Am vergangenen 22. September hatte Widmer-Schlumpf im Namen der Regierung in der Fragestunde des Nationalrats noch erklärt, dass der gegenwärtige Einlegerschutz ausreichend sei.

Auf die Kritik am langen Schweigen des Bundesrates antwortete Widmer-Schlumpf" gegenüber swissinfo: "Wir beschwichtigen nicht. Es ist eine Tatsache, dass wir eine starke Wirtschaft haben, die sehr gut diversifiziert ist. Gerade im Bankenbereich haben wir eine vielfältigere Struktur als andere Staaten."

Natürlich sei die Schweiz auch mit Problemen konfrontiert, doch der Bundesrat habe Massnahmen vorbereitet, um diesen zu begegnen.

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