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Regierungsparteien: nur die SVP zählt die Mitglieder

Wie viele Sitze sie haben in den Parlamenten wissen die Regierungsparteien in der Schweiz wohl. Die Zahl der (zahlenden) Mitglieder ist ihnen weniger bekannt.

(Keystone)

Die Bundesratsparteien sind mit einer mehr oder weniger erstarkten Basis ins neue Jahr gestartet. Die SVP erhöhte ihren Stamm nach eigenen Angaben um gut 2'000 Mitglieder. Die übrigen Parteien gehen von stabilen Zahlen mit einer leichten Erhöhung aus.

Die Aussage beruht auf einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP bei den Parteien. Ausgewiesene Zahlen gibt es nicht, denn die drei Bundesrats-Parteien, SP, CVP und FDP führen nach wie vor keine konkreten Mitglieder-Verzeichnisse. Aber die drei Parteien gehen Anfangs 2001 von einer insgesamt stabilen Lage bis zu einer leichten Steigerung aus.

Einzig die SVP gründete im vergangenen Jahr gemäss Pressesprecherin Irene Schellenberg an die 40 neue Ortsparteien. So soll der Kanton St. Gallen seit dem vergangenen Jahr praktisch flächendeckend abgedeckt sein. Neugründungen von SVP-Ortssektionen gab es unter anderem aber auch in der Zentralschweiz. Damit und auch mit dem Erfolg bei den Eidgenössischen Wahlen vom Herbst 1999 habe die Partei einen Zuwachs von gut 2'000 auf 82'000 Mitglieder erreicht, sagte Schellenberg weiter.

CVP-Sprecher Paul Felber schätzt die Basis auf gut 80'000 Mitglieder. Nur mit halb so viel Mitgliedern rechnet die SP, sagt Sprecherin Ursula Dubois. Dabei nicht mitgezählt seien jedoch gut 30'000 Sympathisantinnen und Sympathisanten, sowie die Juso und reine SP-Frauen-Anhängerinnen.

Auch FDP-Generalsekretär Guido Schommer geht von stabilen Zahlen von rund 150'000 Mitgliedern aus. Dazu zählten auch solche, die die FDP finanziell unterstützten.

Politolgen schätzen laut dem Generalsekretär die Mitgliederzahl der FDP jedoch nach wie vor auf gut 85'000.


Alle vier Bundesratsparteien setzten sich als Ziel vorab die Besitzstand-Wahrung. `"Ein Ausbau ist schwer geworden," sagte etwa Schommer. Die FDP und auch die CVP haben bereits im vergangenen Jahr das neue Medium Internet als Teil einer neuen Kommunikationsstrategie forciert. Die FDP plant am kommenden 23. Juni auch einen Parteitag mit Unterstützung durch das Internet. "Es sollen sich einfach mehr Leute mit Politik beschäftigen", erklärte Schommer.

swissinfo und Agenturen

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