Reisebüros sind top, allgemein flacht Konjunktur ab

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Das Wachstum der KMU wird sich nach Einschätzung der Bank UBS im Sommerhalbjahr trotz ansprechendem Geschäftsgang weiter verlangsamen. Während Reisebüros die besten Aussichten haben, müssen Spediteure mit einem Rückgang rechnen.

Dieser Inhalt wurde am 17. Mai 2001 - 11:45 publiziert

Die UBS-Prognostiker haben rund 900 Betriebe mit weniger als 100 Beschäftigten befragt. Die Fachleute kommen zum Schluss, der Konjunkturverlauf der kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) habe sich entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz im vergangenen Winterhalbjahr deutlich verflacht. Jedoch habe sich in allen Branchen der Geschäftsgang im positiven Bereich bewegt.

Einzig die Spediteure sahen sich mit einem stagnierenden Geschäftsgang konfrontiert. Ernüchternd seien auch die Resultate der Informatikdienste gewesen. Im Quervergleich der jüngsten Trends lagen die Uhrenhersteller vor den Reisebüros, wie es weiter heisst. Auch die Betriebe der Maschinen- und Elektroindustrie hielten sich trotz deutlicher Verlangsamung in den vorderen Rängen. Weil die Einkaufspreise weiterhin mehr anzogen als die Verkaufspreise, habe sich die Ertragslage der KMU insgesamt nicht weiter verbessert.

Für das kommende Sommerhalbjahr sehen die Prognostiker trotz weiterer Wachstumsverflachung einen konsolidierten Geschäftsgang auf ansprechendem Niveau. Dabei sähen Informatik-Dienstleister, Bäckereien und Hochbau-Unternehmen sogar einer besseren Nachfrage entgegen. Einen Dämpfer müsse dagegen die Maschinenindustrie erwarten, einen Rückgang gar die Speditionsbranche. Die Reisebüros dürfen dafür den besten Geschäftsgang erwarten, wie es heisst.

Regionale Unterschiede

Von den Schweizer Regionen werde im Sommer die Zentralschweiz das konjunkturelle Schlusslicht an die Nordwestschweiz abgeben. Optimistischer gestimmt seien gemäss Umfrage die KMU in der Romandie und im Grossraum Bern.

swissinfo und Agenturen

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