Schindler steigert Betriebsergebnis um 52 Prozent

Der Aufzugs- und Rolltreppenkonzern Schindler hat 1999 den Umsatz um 16 Prozent auf 7,657 Mrd. Franken gesteigert, den Reingewinn um sechs Prozent auf 238 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis fiel gar um 52 Prozent höher aus (382 Mio. Franken).

Dieser Inhalt wurde am 03. April 2000 - 15:48 publiziert

Der Schindler-Konzern befindet sich im Aufwind. Der Aufzugs- und Fahrtreppenhersteller steigerte laut Mitteilung vom Montag (03.04.) 1999 Umsatz, Gewinn und Betriebsergebnis. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einer weiteren Verbesserung.

Der Schindler-Konzern steigerte den Reingewinn verglichen mit dem Vorjahr um sechs Prozent auf 238 Mio. Franken, obwohl 1998 durch den Verkauf der Schindler Waggon AG 57 Mio. Franken in die Kasse geflossen war. Eine Steigerung um 52 Prozent auf 382 Mio. Franken verzeichnete das Betriebsergebnis. Die operative Marge verbesserte sich von 3,8 auf 5,0 Prozent. Im Bereich Aufzüge und Fahrtreppen erhöhte sich der operative Gewinn um 45 Prozent auf 342 Mio. Franken, die im Computerhandel tätige Schindler-Tochter ALSO verbesserte das Betriebsergebnis um 16 Prozent auf 36 Mio. Franken.

Die erfreuliche Leistungssteigerung sei allerdings zu relativieren: Neben Produktivitätsfortschritten und neuen Produkten gehe ein substanzieller Teil der Verbesserungen auf den Beitrag der neu konsolidierten Gesellschaften zurück.

Der Umsatz konnte insgesamt um 16 Prozent auf 7,657 Mrd. Franken gesteigert werden. Bei den Aufzügen und Fahrtreppen nahmen die Verkäufe um 13 Prozent auf 5,996 Mrd. Franken zu, Also steigerte den Umsatz um 30 Prozent auf 1,667 Mrd. Franken. Die neu konsolidierten Gesellschaften, darunter Haushan in Deutschland und Atlas in Brasilien, leisteten fünf Prozent zum Konzernumsatz.

Der Auftragseingang der Schindler-Gruppe wuchs um 17 Prozent auf 7,695 Mrd. Franken, wobei die Aufzüge und Fahrtreppen ein Plus von 13 Prozent verzeichneten. Zum Wachstum trugen vor allem die Märkte in Europa (plus 17 Prozent) und Nord-/Südamerika (plus 16 Prozent) bei. Um sechs Prozent zurück gingen dagegen die Bestellungen aus Asien. Der gesamte Auftragsbestand stieg von 2,954 Milliarden auf 3,689 Milliarden Franken.

Im laufenden Jahr strebt der Schindler-Konzern eine weitere Ergebnisverbesserung an. Der Konzerngewinn soll über dem Resultat von 1999 liegen, die operative Marge im Bereich Aufzüge und Fahrtreppen soll von 5,7 auf 7,0 Prozent steigen. Für ALSO werde es wegen Sonderfaktoren schwieriger werden, das gute Vorjahresergebnis zu wiederholen. Der konzernweite Personalbestand wuchs 1999 um 13 Prozent auf 43'559 Mitarbeitende.

Die Schindler Holding AG beschloss das Geschäftsjahr mit einem um vier Prozent gesteigerten Reingewinn von 95 Mio. Franken. Der Generalversammlung wird eine unveränderte Dividende von 45 Franken je Namenaktie und Partizipationsschein(PS) beantragt. Ausserdem soll das Nominalkaptial um 1,7 Prozent, das heisst um die im Rahmen des Rückkaufprogramms der Gesellschaft angedienten 10'200 Namenaktien und 13'001 PS, herabgesetzt werden. Je Aktie und PS soll eine Nennwertrückzahlung von 15 Franken erfolgen.
(Bild Schindler)

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen