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Schrumpfkur beim Chemiekonzern Clariant hält an

Das Baselbieter Unternehmen will bis Ende Jahr weltweit nochmals rund 500 Arbeitsplätze abbauen, 40 davon in der Schweiz. Arbeitnehmer und Gewerkschaften sind besorgt.

Dieser Inhalt wurde am 22. Juni 2009 - 14:50 publiziert

In Europa sollen bis Ende Jahr 200 Stellen wegfallen, davon 40 in der Schweiz und 70 in Deutschland, sagte Clariant-Sprecher Arndt Wagner. Vom Stellenabbau seien vor allem die Bereiche Verwaltung und Marketing betroffen.

Der Stellenabbau kommt laut Wagner nicht überraschend: "Seit Oktober vertreten wir konsistent die Botschaft, dass 2009 und 2010 Restrukturierungsjahre sind." Und ein weiterer Stellenabbau sei "nach wie vor wahrscheinlich".

Die Nachfrage sei in der gesamten chemischen Industrie dramatisch eingebrochen. Dies führe klar zu Kapazitätsanpassungen. Der im Januar angekündigte Abbau von weltweit 1350 Stellen sei weitgehend abgeschlossen.

Die Angestelltenvereinigung von Clariant Schweiz (AVCS) hat Clariant-CEO Hariolf Kottmann aufgefordert, den Entscheid nochmals zu überdenken und andere Wege in Betracht zu ziehen.

Die Gewerkschaft Unia ist vor allem besorgt, weil die Unternehmensleitung keine überzeugende Vorwärtsstrategie für den Konzern vorgelegt habe. Der Verkauf ganzer Divisionen und die völlige Zerschlagung des Konzerns könne nicht mehr ausgeschlossen werden.

swissinfo.ch und Agenturen

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