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Schweiz geht ans Schengen-Fahndungsnetz

Ab Donnerstag ist die Schweiz dem Schengener Informationssystem SIS angeschlossen. Die Datenbanken geben Auskunft über gesuchte Personen und Diebesgut.

Dieser Inhalt wurde am 11. August 2008 - 17:05 publiziert

Die Schweiz gehört nicht zur EU. Ab Donnerstag erhalten aber Schweizer Polizei und Grenzwache Zugriff auf alle europäischen Fahndungsdaten. Darin sind beispielsweise gesuchte Straftäter, gestohlene Autos, Waffen oder Banknoten verzeichnet.

Startet ein Schweizer Polizist eine Abfrage im Schweizerischen Fahndungssystem RIPOL, löst er damit neu auch eine Suche im Schengener Informationssystem SIS aus.

Die Information ist gegenseitig. Mit dem System haben auch die europäischen Behörden Einblick in RIPOL.

Liefert die Anfrage eines Schweizer Beamten einen Treffer, kann er von Polizei oder Grenzwache bei einer neu eingerichteten Stelle im Bundesamt für Polizei genauere Informationen anfordern. Dieses Büro, das in den letzten Monaten aufgebaut wurde, zählt 25 Spezialistinnen und Spezialisten.

Das Stimmvolk hatte 2005 Ja zum Schengen-Beitritt der Schweiz gesagt.

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