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Schweiz soll nicht "Drogen-Mekka" Europas werden

Ein von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) angeführtes Komitee kämpft für ein Nein zur Hanf-Initiative und zur Heroinabgabe an Schwerstsüchtige, über die am 30. November abgestimmt wird.

"Hände weg von Drogen" lautet der Slogan des Komitees "Drogen: 2x Nein". Die Hanf-Initiative und das revidierte Betäubungsmittelgesetz seien ein Zeichen für eine verfehlte Politik, die der Drogen-Mafia erlaube, ungestört ihren Geschäften nachzugehen.

Die Drogenpolitik der letzten 20 Jahre ist nach Ansicht des Komitees gescheitert. Tausende seien Gefangene ihrer Sucht, blieben jahrelang in Drogenabgabeprogrammen und lebten auf Kosten der Allgemeinheit. Das koste die Schweiz 4,1 Mrd. Franken jährlich.

Die Freigabe von Cannabis gebe es nirgends auf der Welt, nicht einmal in Holland. Mit der Zulassung von Haschisch und Marihuana würde die Schweiz zum "Drogen-Mekka" Europas. Die Folgen wären mehr Kriminalität, mehr Gewalt in Schulen, Städten und Dörfern. Cannabis sei nie harmlos und müsse deshalb verboten bleiben.

Für den Bundesrat soll im Betäubungsmittelgesetz das Vier-Säulen-Prinzip in der Drogenpolitik verankert werden, das auf Prävention, Therapie, Repression und Überlebenshilfe - sprich Heroinabgabe an Schwerstsüchtige - beruht. Die Hanf-Initiative lehnt die Landesregierung dagegen ab.


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