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Schweiz und Libanon unterzeichnen Investitionsschutzabkommen

Libanon und die Schweiz haben am Freitag (03.03.) in Beirut ein Investitionsschutzabkommen unterzeichnet. Die Unterschrift unter das Dokument leisteten Bundesrat Joseph Deiss (Bild) und der libanesische Finanzminister Georges Corm.

Dieser Inhalt wurde am 03. März 2000 - 15:39 publiziert

Libanon und die Schweiz haben am Freitag (03.03.) in Beirut ein Investitionsschutzabkommen unterzeichnet. Die Unterschrift unter das Dokument leisteten Bundesrat Joseph Deiss (Bild) und der libanesische Finanzminister Georges Corm.

Aussenminister Deiss bezeichnete die Unterzeichnung als einen Schwerpunkt seiner Libanon-Reise. Das Abkommen sei ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft. Es solle dazu beitragen, die bereits intensiven Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern auszubauen.

Er wies auf die bereits anwesenden Unternehmen im Industrie- (Zement, Pharma) und im Bankenwesen hin. Der Bankenplatz Libanon sei dabei, wieder entdeckt zu werden.

Zuvor hatte sich Deiss vor Journalisten erstaunt über die Reaktion Israels auf seine Aussagen in Syrien gezeigt. Er habe nur die bereits bekannte Position der Schweiz wiederholt, sagte Deiss. Der Schweizer Aussenminister hatte die israelische Annexion der Golan-Höhen als illegal bezeichnet und sich für einen Abzug Israels ausgesprochen.

Es sei klar, dass bei einem Besuch in Syrien zunächst syrische Angelegenheiten zur Sprache kämen. Er habe aber auch deutlich auf das Recht Israels auf Existenz und Sicherheit hingewiesen.

Der israelische Botschafter in der Schweiz, Yitzchak Mayer, hatte sich am Donnerstag (02.03.) gegenüber der Nachrichtenagentur sda "irritiert" über Deiss' Aussagen gezeigt. Beim für den 13. März geplanten Besuch des israelischen Aussenministers David Levy in der Schweiz wünsche Israel dazu Erläuterungen.

swissinfo und Agenturen

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