Navigation

Schweiz verlangt wirksamere UNO-Friedensbemühungen

Nach Ansicht der Schweiz muss der UNO-Sicherheitsrat bei friedensbildenden Programmen vermehrt mit anderen UNO-Organen zusammenarbeiten. Dies sagte der Schweizer Botschafter Peter Maurer in einer offenen Sitzung vor dem Sicherheitsrat am Mittwochabend in New York.

Dieser Inhalt wurde am 23. Juli 2009 - 09:15 publiziert

Friedensbildung sei nicht die exklusive Aufgabe eines einzigen Armes der UNO, sondern die Verantwortung aller Beteiligten unter der Führung des Generalsekretärs, betonte Maurer.

Nur wenn sich Friedensbemühungen gegenseitig ergänzen und Geldflüsse transparent verlaufen, würde eine effektive und flexible Friedensfinanzierung möglich. Entwicklungsbanken, Geberstaaten und regionale Organisationen sollten ihre Überprüfungs- und Rechnungsverfahren vereinfachen und Doppelspurigkeiten vermeiden, schlug der Botschafter vor.

Der Sicherheitsrat müsse die Kommission für Friedensbildung und die Bemühungen des Generalsekretärs stärker unterstützen. Er nutze nicht alle Wege, die das UNO-System zur Friedenschaffung biete, so Maurer weiter.

Die Kommission habe die Fähigkeit, eine ganze Reihe relevanter und kompetenter Hilfskräfte auf den Plan zu rufen. Die Glaubwürdigkeit eines UNO-Einsatzes hänge zu einem grossen Teil von den Fertigkeiten des Personals ab und von seinem Wissen um wunde Punkte bei der Konfliktlösung.

Er machte auf die guten Erfahrungen der Schweiz mit dem Pool nationaler Experten aufmerksam, die das Land der UNO bei Bedarf zur Seite stellt.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.