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Schweizer MEM-Industrie wächst 11 Prozent

Einmal mehr haben die Schweizer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den MEM-Industrien (hier Netstal AG in Näfels) gute Arbeit geleistet.

(Keystone)

Die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) hat im Jahr 2000 ihre Umsätze um elf Prozent gesteigert. Die Exporte wuchsen um 13,4% auf 59 Mrd. Franken.

Als dynamischster Markt 2000 erwies sich laut dem Branchen-Verband Swissmem vom Donnerstag (22.02.) Asien mit einem Exportplus von über 27 Prozent. Der Anteil Asiens an den Gesamtexporten der MEM-Industrie stieg auf 13,5%.

Damit wurden die USA (+12,8%) überholt. Die Ausfuhren in den europäischen Markt stiegen mit plus 10,6% deutlich stärker als 1999, als nur plus 1,7% erreicht worden waren.

Bei den Bestellungen resultierte im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 14,8%. Dabei nahmen die Bestellungen aus dem Inland mit 18,7 Prozent etwas stärker zu als jene aus dem Ausland mit plus 14,2 Prozent.

Gute Aussichten

Für das laufende Jahr rechnet die MEM-Industrie bei guten Aussichten für die Schweizer Konjunktur und zu erwartenden positiven Impulsen vom Europäischen Markt insgesamt mit einem etwas moderateren Wachstum.

Grösste Unsicherheitsfaktoren seien die weitere Entwicklung der US-Konjunktur und das instabile Währungsumfeld beziehungsweise ein zu starker Franken.

Laut Swissmem hat die Euro-Schwäche im zweiten Semester 2000 die Unternehmen der Maschinenindustrie herausgefordert. Gemäss einer Umfrage verspürten oder erwarten zwei Drittel der Firmen Margenrückgänge und mehr als die Hälfte konkrete Auftragsverluste.

Personalmangel zeichnet sich ab

Die positive Entwicklung der MEM-Branche hat Folgen für die Arbeitsplätze: Erstmals seit 1991 stieg die Zahl der Beschäftigten beim grössten industriellen Arbeitgeber der Schweiz um 1,8 Prozent deutlich. Allerdings liegt die Gesamtzahl mit rund 330'000 Beschäftigten noch klar unter dem Niveau von 1991. Damals hatte die Branche gut 387'000 Personen beschäftigt.

Aufgrund des ausgetrockneten Arbeitsmarkte zeichet sich ein Personalmangel ab. Prekär sind die Engpässe insbesondere bei qualifizierten Berufsleuten im Technik- und im Finanzbereich.

swissinfo und Agenturen


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