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Schweizer Unternehmer glauben an E-Business

Bis in zwei Jahren wollen Schweizer Unternehmer rund einen Fünftel ihres Umsatzes durch E-Business abdecken. Dafür rüsten die Unternehmer auf: Gegen 900 Mio. Franken sollen 2002 ins Internet fliessen.

Dieser Inhalt wurde am 10. Oktober 2000 - 17:41 publiziert

Die Schweizer Unternehmer lassen sich zunehmend von Internet und E-Business überzeugen: Im laufenden Jahr werden rund 9 Prozent des Umsatzes im Business-Bereich und 5 Prozent im Consumer-Bereich über das Internet erzielt. 1998 waren es noch 0,3 Prozent, beziehungsweise 0,1 Prozent.

Allerdings sind die Vorstellungen hinsichtlich des Begriffs E-Commerce oft unklar, wie Philipp A. Ziegler, Geschäftsführer der MSM Research AG, am Dienstag (10.10.) an einer Medienorientierung der deutschen Brokat sagte. MSM Research hat für ihre aktuellste Umfrage gegen 1200 Unternehmen über ihre E-Business-Aktivitäten befragt.

Oft mit E-Mail verwechselt

Gerade bei kleineren Unternehmungen wird E-Commerce oft noch mit normalen Handelsbeziehungen via E-Mail verwechselt, sagte Ziegler. Dennoch sei der Trend eindrücklich. Für das laufende Jahr seien für den Internetbereich Investitionen in der Höhe von rund 370 Mio. Franken budgetiert. Dies entspreche gegenüber 1999 einem Wachstum von 48 Prozent.

Mitte 2000 hätten 90,7 Prozent aller Unternehmer und sämtliche Grossunternehmen über einen Netzanschluss verfügt, sagte Ziegler weiter. Mehr als drei Viertel hätten eine eigene Homepage. Knapp 19 Prozent seien mit E-Business gestartet, 65 Prozent würden den Einstieg ins E-Business zumindest "diskutieren".

Bedenken wegen Datensicherheit

Treibende Faktoren für den Einstieg ins E-Business seien Kostensenkung, Schnelligkeit und Bequemlichkeit. Steigende Umsätze hingegen erwarten die Unternehmen durchs E-Business nicht mehr in erster Linie.

Trotz aller Begeisterung für das neue Medium hätten die Unternehmer auch ihre Bedenken. Für zahlreiche Unternehmen sei der Aufwand, der für einen Einstieg ins E-Business getrieben werden müsste, im Vergleich zum absehbaren Nutzen noch zu hoch.

Viele Anbieter, so Ziegler, rechneten ausserdem nicht mit einem raschen Wechsel der Bestellgewohnheiten ihrer Kunden oder hätten zu wenig Vertrauen in die Datensicherheit.

swissinfo und Agenturen

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