SIG: Nichts als Verpackung

Das Konsortium Adtranz / Fiat-SIG schloss im März Verträge zur Lieferung von Niederflur-Cobratrams für die Zürcher Verkehrbetriebe. Keystone

Die Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG) stösst alles ausser der Verpackungs-Technologie ab. Jetzt wird auch das Rollmaterial-Joint-Venture FIAT-SIG verkauft.

Dieser Inhalt wurde am 22. November 2000 - 15:17 publiziert

Das SIG-Management hat nur noch etwas im Kopf: Verpackungs-Technologie. Entsprechend wurde verkauft, was nicht zur Kernkompetenz gehörte: Per Januar 2000 wurde der Automations-Technologie-Bereich verkauft, am 1. Dezember geht der Waffenbereich definitiv weg. Wie SIG am Mittwoch (22.11.) mitteilte, trennt sich die Firma nun auch vom Bereich Schienenfahrzeuge.

Verkauft wird die Minderheitsbeteiligung von 40 Prozent an der FIAT-SIG Schienenfahrzeuge AG. Dieses Joint Venture wurde zusammen mit der italienischen FiatFerroviaria vor vier Jahren gegründet. Mit über 240 Angestellten wurde ein jährlicher Umsatz von über 100 Mio. Franken erarbeitet. Die operative Leitung lag bei der FiatFerroviaria.

FiatFerroviaria wurde im Sommer von der französischen Alstom-Gruppe übernommen, die damit eine marktbeherrschende Position erhielt. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung verkauft SIG nun die Beteiligung. Ein entsprechender Vertrag wurde am Montag (20.11.) unterzeichnet. Nach zwei Monaten wird der Name SIG im Zusammenhang mit Rollmaterial nicht mehr existieren.

Wie SIG-Pressesprecher Matthias Knill erklärte, seien die Arbeitsplätze gesichert.

swissinfo und Agenturen

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