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So wenig Arbeitslose wie seit 1992 nicht mehr

arbeitslosigkeit

(Keystone)

Die starke Konjunktur hat die Arbeitslosigkeit in der Schweiz weiter stark sinken lassen. Im Schnitt waren im letzten Jahr noch knapp 72'000 Personen als arbeitslos gemeldet. Das ist der tiefste Stand seit 1992. Die Aussichten bleiben gut.

Der Wirtschafts-Aufschwung in der Schweiz, der vor vier Jahren seinen Anfang nahm, hat im Arbeitsmarkt deutliche Spuren hinterlassen. War 1997 mit über 188'000 Arbeitslosen noch ein Rekordwert verzeichnet worden, so sanken die Zahlen seither rapide.

Allein im letzten Jahr nahmen sie um weitere rund 26'000 Personen oder 27,0 Prozent ab, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) am Dienstag (09.01.) bekannt gab. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2000 im Schnitt 2,0 Prozent gegenüber 2,7 Prozent im Vorjahr.

Jean Luc Nordmann, der Leiter der Direktion Arbeit im seco, führt die tiefen Arbeitslosenzahlen auf die gute Konjunktur zurück. Aber nicht nur: "Die Schweizer Wirtschaft hat die Struktur-Anpassungen gemacht, die Wirtschafts ist dadurch fitter und konkurrenzfähiger geworden", sagt Nordmann.

Im Dezember leichte Zunahme

Im Dezember nahm die Zahl der Arbeitslosen saisonal bedingt gegenüber dem Vormonat um gut 4'000 Personen auf fast 70'000 zu. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 1,8 Prozent im November auf 1,9 Prozent im Dezember.

ALV zahlte 2,1 Mrd. Franken Schulden zurück

Weiter abgebaut wurde im letzten Jahr der Schuldenberg im Fonds der Arbeitslosen-Versicherung (ALV). Bei Einnahmen von rund 6,7 Mrd. Franken und Ausgaben von vier Milliarden konnten 2,1 Mrd. Franken an Bund und Kantone zurückbezahlt werden. Die Verschuldung sank laut Schätzungen des seco auf 5,7 Mrd. Franken.

Bis 2003 dürften die Schulden ganz getilgt sein.

swissinfo und Agenturen


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