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Stellenabbau bei 4M

Weitere Hiobsbotschaft aus dem "New Market": Radikalkur bei der angeschlagenen 4M Technologies in Yverdon, VD. Die am SWX New Market kotierte Herstellerin von CD- und DVD-Geräten will mindestens 20 Prozent der insgesamt etwa 300 Stellen abbauen.

Dieser Inhalt wurde am 27. Oktober 2000 - 13:53 publiziert

Nach massiven Verlusten im laufenden Jahr leitet der Schweizer Konzern 4M Technologies Umstrukturierungsmassnahmen ein. Die weltweite Mitarbeiterzahl soll um 20 Prozent oder rund 300 Personen reduziert werden, wie das Unternehmen am Freitag (27.10.)mitteilte. Fabrikation und Verwaltung werden in Yverdon zentralisiert.

Als Grund für den schlechten Geschäftsgang nennt 4M die unerwartet lang andauernde Depression im Hauptabsatzmarkt des Unternehmens, dem der beschreibbaren Datenträger (CD-R). Dies habe zu Finanzengpässen geführt. Nach dem ersten Semester rechneten die Verantwortlichen von 4M Technologies fürs laufende Jahr mit einem Verlust von 20 Millionen Franken.

Finanzierungsrunden

Nach eigenen Angaben sei eine erste Finanzierungsrunde zur Sicherstellung der Geschäftstätigkeit zustande gekommen. In einer weiteren sei die Aufnahme längerfristiger Gelder beabsichtigt. Diese sollen zusätzlich zur Lancierung neuer Produkte dienen, die sich bereits in einem fortgeschrittenem Stadium befänden.

Zudem sei vorgesehen, die Organisation und die Management- Strukturen zu schmälern und die deutschen Firmenaktivitäten zu einem hochqualifizierten DVD-Zentrum zu konsolidieren.

Am Donnerstag (26.10.) hat bereits die Schweizer Software-Firma Miracle in Langenthal für schlechte Nachrichten gesorgt. Sie wird ihren Betrieb demnächst einstellen.

swissinfo und Agenturen

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