Steuerabkommen Schweiz - Niederlande

Die Schweiz und die Niederlande haben sich auf eine Revision des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) geeinigt. Damit hat die Schweiz bereits mit dem achten Land ein Abkommen ausgehandelt, das in Steuerfragen dem OECD-Standard entspricht.

Dieser Inhalt wurde am 25. Juni 2009 - 18:01 publiziert

Innerhalb weniger Wochen hatte die Schweiz zuvor bereits mit Frankreich, Dänemark, Norwegen, Mexiko, Luxemburg, den USA und Japan ein neues DBA ausgehandelt.

Finanzminister Hans-Rudolf Merz sagte am Donnerstag im Tagesgespräch von Schweizer Radio DRS weiter, die Schweiz wolle in Zukunft mitreden, wenn über neue Regeln oder Sanktionen entschieden werde.

Merz hatte am Dienstag erstmals an einer Konferenz von OECD- und EU-Staaten gegen die Steuerflucht in Berlin teilgenommen und damit eine Kehrtwende in der internationalen Finanzpolitik der Schweiz vollzogen.

Ziel des Bundesrates ist es, bis Ende Jahr zwölf revidierte DBA zu unterzeichnen. Die Schweiz verpflichtet sich darin, Amtshilfe nicht nur bei Steuerbetrug, sondern auch bei Steuerhinterziehung zu leisten. Das ist eine Bedingung der wichtigsten Industriestaaten, um die Schweiz von der "grauen Liste" der Steueroasen zu streichen.

swissinfo.ch und Agenturen

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