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Christian Beutler/Keystone

In der Schweiz werden vom Bund, den Kantonen sowie den Gemeinden Steuern erhoben, wobei die Steuersätze von Kanton zu Kanton variieren. Im Allgemeinen sind sie tiefer als im übrigen Europa.

Dieser Inhalt wurde am 06. Juli 2017 - 09:02 publiziert
swissinfo.ch

Wie andere Bereiche ist auch das Steuersystem in der Schweiz föderalistisch strukturiert: Einkommenssteuern werden vom Bund (Bundessteuern), den Kantonen und den Gemeinden (Staats- und Gemeindesteuern) erhoben.

Jeder der 26 Kantone hat sein eigenes Steuersystem. Die Steuerbelastung fällt je nach Kanton/Gemeinde und Einkommen sehr unterschiedlich aus. Die Vermögenssteuer ist in der Schweiz relativ niedrig.

Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer mit einer Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) müssen jedes Jahr eine Steuererklärung ausfüllen, aufgrund derer ihre Steuern berechnet werden. Zur Berechnung spielen Einkommen und Vermögen eine Rolle, dazu kommen eine Reihe von Abzügen.

Bei erwerbstätigen Personen aus dem Ausland, die keinen C-Ausweis haben, sondern eine andere Aufenthaltsbewilligung, werden die Steuern als Quellensteuern erfasst, also direkt vom Lohn abgezogen. Wer mehr als 29'200 Franken (Ehepaar) oder 16'900 Franken (Einzelperson) im Jahr verdient, muss Bundessteuern zahlen.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat einen Online-Steuerrechner, mit dem die ungefähre Höhe der Einkommenssteuer für nicht selbstständig Erwerbende nach Kantonen berechnet werden kann. Die Berechnungen sind allgemeiner Art und unverbindlich.

Eine Liste der kantonalen Steuerbehörden, bei denen man detaillierte Auskünfte zu Steuerfragen erhalten kann, finden Sie bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (pdf).

Einen Überblick über das Steuersystem der Schweiz und die Steuern, die auf den drei Ebenen Bund, Kantone und Gemeinden erhoben werden sowie weiterführende Links bietet das Schweizer Portal ch.ch.

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