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Stiftung "In the Spirit of Davos" gegründet

Ob das Angebot zum konstruktiven Dialog die Globalisierungs-Kritiker von ihren Protesten abhalten wird, ist fraglich.

(Keystone Archive)

Zweck der vom Bund, dem Kanton Graubünden und der Gemeinde Davos getragenen Stiftung ist es, den offenen Dialog über globale Themen zu fördern.

Ins Leben gerufen wurde "In the Spirit of Davos" am Freitag im Davoser Rathaus. Die Stiftung will parallel zum Davoser World Economic Forum (WEF) eine Plattform für einen offenen und konstruktiven Dialog über die Auswirkungen der Globalisierung anbieten. Daran beteiligen sollen sich auch Vertreter aus der Zivilgesellschaft, der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Stiftung kann überdies Projekte zu globalen Themen mitfinanzieren, die von nationalen und internationalen Nichtregierungs-Organisationen, so genannten NGOs, und Persönlichkeiten eingereicht werden.

Das von den drei Trägern einbezahlte Grundkapital von 300'000 Franken soll durch Sponsoring- und Gönnerbeiträge sowie weitere Mittel der öffentlichen Hand ergänzt werden.

Eine Idee von Peter Arbenz

Vorgeschlagen worden war ein "Spirit of Davos" letztes Jahr vom früheren Flüchtlingsdelegierten des Bundes, Peter Arbenz. Er hatte im Auftrag der Bündner Regierung eine Analyse zum WEF 2001 verfasst und die Idee mit der Plattform "Spirit of Davos" eingebracht, um Gewalteskalationen zu verhindern und die Bunkermentalität rund um das Weltwirtschaftsforum zu beenden.

WEF nach Kanada?

Nach dem Abstecher in diesem Frühjahr nach New York will Forumsgründer Klaus Schwab das WEF 2003 wieder in Davos veranstalten. Wo das Forum 2004 stattfinden wird, ist noch offen. Die WEF-Verantwortlichen machen eine erneute Durchführung in Davos davon abhängig, ob es im Bündner Kurort wieder zu Ausschreitungen kommt.

Eine Alternative hätten die WEF-Organisatoren zur Hand. Der kanadische Wintersportort Whistler Mountain hat sich unlängst als Veranstalter für die WEF-Jahrestagung 2004 angeboten.

swissinfo und Agenturen

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