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Strompreise: Werke sauer auf Bundesrat

Die Stromwirtschaft wollte die Preise für 2009 um rund 20% erhöhen. Der Bundesrat hat diesen Plan um fast die Hälfte nach unten gedrückt. Die Branche gibt sich kämpferisch.

Mit einer Revision der Stromversorgungsverordnung bremst die Schweizer Regierung die durchschnittliche Preiserhöhung im Stromsektor für das nächste Jahr bei rund zehn Prozent ein.

Die Revision tritt laut Energieminister Moritz Leuenberger auf den 1. Januar 2009 in Kraft. Die Netzbetreiber müssen die aufgrund der neuen Vorgaben aus Bern berechneten Stromtarife bis 1. April 2009 veröffentlichen.

Bis Ende März 2009 müssen die Stromproduzenten den Konsumenten noch die aktuellen Tarife verrechnen. Die neuen Preise gelten dann ab April.

Die neuen Bestimmungen brächten Einsparungen von rund einer halben Mrd. Franken oder 0,9 Rappen pro Kilowattstunde, so der Bundesrat.

Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) reagierte "mit Befremden" auf das Ausmass der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen.

Ohne Tariferhöhung in ursprünglich geplanter Höhe dürften sehr viele Elektrizitätsunternehmen Schwierigkeiten bekommen, ihren Netzbetrieb oder die nötigen Investitionen zu finanzieren, befürchtet der Verband. Insbesondere kleinere Werke wären betroffen.

VSE-Präsident Kurt Rohrbach schloss gar den Gang vor die Richter nicht aus. Um dies zu verhindern, hat der Bund die Möglichkeit, Tarifbegrenzungen per Gesetz zu verankern.


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