Sulzer: VR-Präsident Ulf Berg abgewählt

Der russische Investor Viktor Vekselberg hat den Machtkampf um das Verwaltungsratspräsidum bei Sulzer gewonnen. VR-Präsident Ulf Berg erhielt an der Generalversammlung nur 44,87 Prozent der Aktienstimmen.

Dieser Inhalt wurde am 08. April 2009 - 14:37 publiziert

Der russische Investor Viktor Vekselberg, der 31,2% an Sulzer kontrolliert, hatte die Abwahl Bergs verlangt. Weil an der Generalsversammlung 62,5% aller Aktienstimmen vertreten waren, hätte Berg praktisch von allen anderen Aktionären unterstützt werden müssen.

Wie Sulzer am Mittwochnachmittag bekannt gab, hat der Verwaltungsrat im Anschluss an die Generalversammlung den 63-jährigen Italiener Luciano Respini zu seinem neuen Präsidenten ernannt.

Respini sitzt seit 2004 im Verwaltungsrat des Winterthurer Technologiekonzerns. Der promovierte Ökonom hatte zuvor eine Karriere beim US-Konzern Dow Chemical gemacht.

Die Verwaltungsräte Vladimir Kuznetsov, Urs Meyer und Daniel Sauter wurden mit jeweils über 90% bestätigt.

Nach der Ankündigung des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), gegen Vekselberg und andere ehemalige Aktionäre von Sulzer ein Straverfahren zu eröffnen, war gemutmasst worden, ob dem russischen Oligarchen das Stimmrecht verweigert wird.

swissinfo und Agenturen

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