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Sulzer will nichts vom InCentive-Angebot wissen

Die Fronten im Übernahmekampf bleiben verhärtet.

(Keystone)

Der Übernahmekampf um Sulzer geht weiter: Nach einer ersten Prüfung hat der Verwaltungsrat des Konzerns die InCentive-Offerte als "zu niedrig" abgelehnt.

Das Incentive-Angebot liege nicht bei 410 Franken pro Aktie, sondern bei 390 Franken, heisst es in einer Sulzer-Stellungnahme vom Wochenenende.
InCentive beabsichtige nämlich die vorgeschlagene Dividende von 20 Franken vom Angebotspreis abzuziehen.

InCentive Interessen gehen vor

Der Preis, den Braginsky's InCentive Capital AG bezahlen wolle, entspreche nicht der Qualität der Geschäftsbereiche und ihrem Wachstums-Potenzial. Zudem halte InCentive nur 5,4 Prozent an Sulzer und nicht wie behauptet 14 bis 15 Prozent.

Braginsky will Sulzer-Verwaltungsrat in die Wüste schicken

Der Financier René Braginsky bekräftigte, dass er die nötige Zweidrittels-Mehrheit hinter sich glaube, um den Sulzer-Verwaltungsrat am kommenden 19. April an der General-Versammlung in die Wüste zu schicken und seinem Angebot zum Durchbruch zu verhelfen.

Sulzer braucht InCentive nicht

Es sei offensichtlich, warum InCentive Sulzer brauche. Alles andere als klar sei es jedoch, warum Sulzer InCentive brauchen sollte, argumentierte der neue Sulzer-Präsident Leonardo Vannotti. Das Übernahme-Angebot reflektiere nicht einmal annähernd den Wert des Kerngeschäfts.

Der Sulzer-Verwaltungsrat will den Aktionären nun eine detaillierte Stellungnahme zukommen lassen. Diese soll noch vor dem Beginn der Angebotsfrist am 17. April zugestellt werden.

swissinfo und Agenturen


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