Sunrise plant Schritt an die Börse

Sunrise-Chef Kim Frimer will Surise zur Nummer zwei im Schweizer Mobilfunkbereich machen. Keystone Archive

Sunrise will Ende 2002 an die Schweizer Börse gehen. Dies sagte Sunrise-Chef Kim Frimer in einem Interview mit der Zeitung "Finanz und Wirtschaft".

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2001 - 14:11 publiziert

Ein Grund für den Börsengang sei, dass die Hauptaktionärin Tele Denmark ihre Beteiligung von 80% auf 51% reduzieren wolle, um in andere Geschäftsfelder investieren zu können.

Unter anderem deshalb beabsichtigt TDC Switzerland, die vor einem Jahr aus der Fusion von Sunrise und Diax entstand, durch den Börsengang Kapital für neue Investionen aufzunehmen.

"In diesem Quartal werden wir erstmals ein positives operatives Ergebnis auf Stufe EBITDA erreichen", sagte Frimer. Darüber hinaus sollte die Gewinnschwelle zwischen 2004 und 2005 erreicht sein. Derzeit müsse das Unternehmen noch hohe Zinsen auf Investitionen in Netzwerke, Antennenaufbau und Abrechnungssysteme zahlen.

Man habe in diesem Jahr rund 600 bis 700 Mio. Franken investiert. Davon entfielen rund 60% auf den Mobilfunk und der Rest auf den Festnetzbereich.

Nummer zwei als Ziel

"Sunrise wächst derzeit sowohl im Mobilfunk als auch im Internet- Bereich vielverprechend", sagte Frimer weiter. Der Zusammenschluss von Sunrise und Diax habe erfolgreich abgeschlossen werden können.

Derzeit ist die TDC-Tochter hinter Swisscom und Orange die Nummer drei im Schweizer Mobilfunkmarkt. "Bis Ende des nächsten Jahres sollten wir dennoch die Nummer zwei im Mobilfunkbereich sein", meinte der Sunrise-Chef.

Dank hoher Einkommen und der grössten Pro-Kopf-Ausgaben für die Telekommunikation sei die Schweiz ein interessanter Markt. Dieser dürfte, laut Frimer, in den nächsten sechs Jahren um 7% jährlich wachsen.

swissinfo und Agenturen

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